Read Diskrete Zeugen (Ein Fall für Lord Peter Wimsey 2) by Dorothy L. Sayers Online

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Lord Peter Wimseys schwerster Fall Morgens um drei Uhr wird Captain Cathcart tot aufgefunden Fr den Amateurdetektiv eine besonders heikle Angelegenheit, denn Cathcart htte sein zuknftiger Schwager sein sollen Des Mordes verdchtigt wird der Herzog von Denver, Wimseys Bruder, der zu den Vorwrfen schweigt Indes behauptet Wimseys Schwester, ihren Verlobten umgebracht zu haben Und die beraus diskreten Zeugen tragen mehr zur Vernebelung als zur Aufklrung der merkwrdigen Affre bei...

Title : Diskrete Zeugen (Ein Fall für Lord Peter Wimsey 2)
Author :
Rating :
ISBN : B00X4UMVV4
ISBN13 : -
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Rowohlt E Book Auflage 1 22 Januar 2016
Number of Pages : 560 Pages
File Size : 660 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Diskrete Zeugen (Ein Fall für Lord Peter Wimsey 2) Reviews

  • Hanniel
    2019-05-15 02:17

    Noch nie einen Wimsey gelesen?Der Detektivroman-Band ist Teil einer elfteiligen Serie „Lord Peter Wimsey“, die auch verfilmit wurde. Es handelt sich beim vorliegenden Band um Folge 2. Verfasst wurde er 1926 von der Autorin Dorothy L. Sayers (1893-1957), die als christliche Theistin in den Fussstapfen von G. K. Chesterton trat und auch mit C. S. Lewis bekannt war. Sie verfasste ausser dem fiktionalen Werk auch verschiedene Essays sowie Poesie.Um was geht es?In seinem Urlaub erfährt Lord Peter von dem Mord am Verlobten seiner Schwester vor dem Jagdhaus, das sein Bruder gemietet hatte. Die Ermittlungen führen Peter vom Jagdhaus aus nicht nur in verschiedene Orte der Umgebung, sondern auch in Sümpfe, die Grossstadt London und sogar in die Übersee.Was wird der Leser antreffen?Es handelt sich - natürlich - um einen verwickelten Fall, der mehrere Stufen der „Aufklärung“ erfährt. Wie es Sayers selbst schreibt, finde sich „immer und immer wieder zwei Ketten von Ereignissen …, die miteinander nichts zu tun haben, sich aber zur gleichen Zeit abspielen und dadurch ein heilloses Durcheinander stiften. Ich habe das Wort ‹unglaublich› gewählt, nicht weil Zufälle grundsätzlich unglaublich wären – denn wir erleben im Alltag erstaunlichere Beispiele dafür, als ein Schriftsteller sich auszudenken wagen würde…“Hinter-gründige Detektiv-Zitate… zu den Ermittlungen(Peter zu Parker, befreundeter Ermittlungsbeamter) „Deine Aufgabe ist es, meine Hoffnungen mit kaltem Wasser zu übergießen und alle meine Schlüsse anzuzweifeln.“«Wir brauchen Fakten», sagte Lord Peter. «Fakten. Als kleiner Junge habe ich Fakten immer gehaßt. Ich fand sie häßlich – hart und unhandlich. Und so kompromißlos.»… wenn schon diese ganzen neumodischen Ärzte alles daransetzten, solche Sachen wie Unterbewußtsein und Kleptomanie und Komplexe und alle möglichen anderen Phantasienamen zu erfinden, um zu erklären, warum Menschen sich schlecht benähmen, könne man sich das ja auch zunutze machen.»(über die Presse) Tausende von Monsterpressen saugten sie in sich hinein, zerkochten sie zu Blei, stampften Druckplatten daraus, würgten sie in ihre großen Mägen, schieden sie auf Papier wieder aus…… zur Ethik… was ist schon Geld?» «Natürlich nichts», sagte Peter. «Aber wenn man dazu erzogen worden ist, immer welches zu haben, ist es ein bißchen hart, plötzlich darauf verzichten zu müssen. Das ist wie mit dem Baden.»Er hätte vermutlich gesagt, daß alles seine Zeit und seinen Platz hat.» «Wieder so ein wasserdichtes Schubladengewissen»Eigentlich gut, daß es gar nicht so einfach ist, eine lange, hieb- und stichfeste Lüge zu erzählen, nicht?«Himmel noch mal, wir wollen die Wahrheit ergründen!» «So?» meinte Sir Impey trocken. «Ich nicht. Die Wahrheit kann mir gestohlen bleiben…«Zeit und Mühen werden eine moderne junge Frau schon zähmen, aber eine moderne alte Frau ist von keiner irdischen Macht zu zügeln.»... zu WeltsichtenWie sagten schon die alten Heiden vom Evangelium? Es ist lange her, und hoffentlich stimmt es nicht.Er lehnte sich an die Mauer und pfiff leise, aber gekonnt, die kunstvolle Passage von Bach, die mit den Worten beginnt: «Laß Zions Kinder».Zufälle erscheinen oft wie Lausbubenstreiche der Vorsehung.Danach legte er sich ins Bett und las sich mit einem Kommentar zum Brief an die Hebräer in Schlaf.Leseempfehlung(Bitte ernst nehmen:) Wer es nicht zu stark mit den Sozialisten hat und wem es nichts ausmacht, dass die Hauptfiguren keine Erwerbssorgen pflegen (wie übrigens die Autorin), dem sei die Lektüre vorbehaltslos ans Herz gelegt.

  • Villette
    2019-04-29 00:00

    Lord Peter Wimsey muss sich ins Zeug legen. Sein Bruder wird des Mordes an seinem Schwager in spe beschuldigt und schweigt über die Vorfälle. Seine Schwester, die verhinderte Braut in spe, behauptet ihrerseits, ihren Verlobten umgebracht zu haben. Lord Peter macht sich auf die Spuren und findet zusammen mit seinem Freund Kommissar Parker allerhand Indizien, die in eine ganz andere Richtung zu führen scheinen. Nebenbei decken sie das geheime Leben von Bruder und Schwester auf. Doch bis zur Lösung des Falles ist es noch ein weiter Weg.Trotz des weiten Weges wird dieser Krimi nie langweilig. Langsam schreitet die Entschlüsselung voran, muss viele Sackgassen überwinden und kommt doch zum Ziel. In gewohnter Manier geht der zweite Sherlock Holmes vor. Nichts kann ihn aus der Ruhe bringen, selbst ein Mordanschlag auf ihn selbst nicht. Klassisch englisch erzählt in adliger Atmosphäre.

  • None
    2019-04-23 19:19

    Ich habe inzwischen mit Genuß die meisten von Dorothy L. Sayers Werken gelesen, dieses ist bis jetzt das einzige, das mein Aufmerksamkeit einfach nicht fesseln konnte. Die Geschichte kommt einfach nicht ins Laufen, die auftretenden Character werden nicht so recht lebendig, und sogar der normalerweise herrlich ironische Wimsey scheint diesmal etwas lendenlahm. Der Erzählstil der Autorin ist elegant wie eh und jeh, aber mir fehlt hier die Nachvollziehbarkeit des Geschehens und vor allem Wimseys normale Brillianz. Irgendwie hatte ich den Eindruck, dem Wimsey-Clan dabei zuzusehen, wie er sich um sich selbst dreht. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)

  • Marko Schlichting
    2019-05-21 20:26

    Ein 1926 geschriebener Krimi, in dem der berühmte aristokratische Privatdetektiv Lord Peter Wimsey seinem Bruder hilft, der wegen Mordes angeklagt worden ist. Der Fall nimmt eine interessante Wendung an, als plötzlich seine Schwester den Mord auch gesteht. Doch da ist noch ein Bauer, der fürchterlich eifersüchtig ist - zu Recht.Ein Whodunnit-Krimi, in dem Gewalt praktisch gar nicht vorkommt. Action aber auch nicht. Und wirklich spannend ist der Roman schon gar nicht. Bestenfalls interessant. Der Roman reißt nicht wirklich mit, und die Lösung ist nur möglich, weil plötzlich noch eine Unbekannte auftaucht. Kann man lesen, muss man aber nicht. (Achtung: früherer Titel: Lord Peters schwerster Fall".

  • W.
    2019-05-02 01:08

    Die Krimialfälle, die von Lord Peter gelöst werden, sind immer spannend und eine gern gelesende Lektüre. Schön wäre,wenn die nächste Übersetzung nicht immer so lange auf sich warten ließe.

  • Irina Bruns
    2019-05-22 02:18

    Gute whodunnit-Story bei der sich die Wege mehrerer Personen gekonnt zu einem Knäuel verwirren. Im Vergleich zu anderen Wimsey-Romanen von Sayers aber mit weniger "Farbtiefe" bei den Charakteren. Am Ende scheint der heroische "wir können alles erreichen"- Zeitgeist etwas mit der Autorin durchzugehen, scheint mir. Trotzdem sollte man es gelesen haben, wenn man die Wimsey-Romane mag.

  • Brigitte Sannier
    2019-05-22 23:59

    Ich liebe Dorothy Sayers und dieses Buch hat mir gut gefallen. Es war nie langweilig, und im Gegensatz zu heutigen Krimis ist hier keine Gewalt, nur Überlegungen. Ich habe aber keine fünf Sterne gegeben da mich das ende ein klein wenig enttäuscht hat.