Read D9E - Die neunte Expansion: Ein Leben für Leeluu by Dirk van den Boom Online

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Das gigantische Leeluu Habitat wird mit eiserner Hand regiert Eine kleine Elite herrscht ber alle Ressourcen, politischer Widerstand wird durch den Geheimdienst schon im Keim erstickt Im Zentrum der Macht, dem abgeschotteten Administratorium, haben sich die Herren des Habitats behaglich eingerichtet.Als ein Raumpilot auf Leeluu strandet und Kontakt mit dem Untergrund aufnimmt, beginnt eine verhngnisvolle Entwicklung fr die Regierung, fr den Geheimdienst und fr den Widerstand selbst.Viele werden ihr Leben fr Leeluu opfern mssen ...

Title : D9E - Die neunte Expansion: Ein Leben für Leeluu
Author :
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ISBN : B00O28R3WY
ISBN13 : -
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Wurdack Auflage 1 29 September 2014
Number of Pages : 494 Pages
File Size : 698 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

D9E - Die neunte Expansion: Ein Leben für Leeluu Reviews

  • Wolf D.
    2019-02-25 17:32

    Nachdem ich den ersten Band der Serie "D9E - Eine Reise alter Helden" gelesen habe, habe ich mich nun in das zweite Abenteuer der Besatzung der Interceptor gestürzt (Ein Leben für Leeluu) und das Buch in zwei Tagen ausgelesen. Ich hätte es auch in einem Tag gelesen, aber ich musste ja auch noch zur Arbeit. Die Geschichte war sehr spannend und sehr flüssig geschrieben und ich werde mir jetzt den nächsten Band mit diesen Protagonisten "Der sensationelle Gonwik" zu Gemüte führen.

  • T. Sperl
    2019-03-17 23:30

    ...aber ich fand das erste Buch aus diesem "Shared-Universe" um einiges besser.Schön fand ich, das man - endlich - eben diese Charaktere aus dem ersten Buch wieder trifft und - SPOILER ab hier! - man auch die Excemptor findet, auch wenn ich mich nicht entsinnen kann, das gesagt wird was dieses Schiff nun so besonders macht (außer das es eben ein schweres Schlachtschiff ist und wohl das letzte das die Menschheit vor dem Fall der Erde gebaut hat), was mich eben extrem interessieren würde (ich liebe "Technobabbel" im Science Fiction!).Ein - ganz kleiner - Punkt stört mich allerdings (es ist nicht mal was wichtiges, aber es ist eben borniert/dumm):Warum weigert sich der Kommandant der Interceptor das Kommando über die Excemptor anzutreten bzw. möchte das seine Stellvertreterin (ein verdammter Leutnant, also jemand der in der Hierarchie eines Militärs noch nicht annähernd reif dafür ist irgendwas zu kommandieren, geschweige denn ein Schlachtschiff, noch dazu wenn es nur noch eines davon gibt d.h. der Verlust eine Katastrophe wäre!) das Kommando übernimmt? (sicher: Außer der beiden gibt es wenige Menschen die noch über Kampferfahrung verfügen, geschweige denn ein Kampfschiff in eine Raumschlacht führen können bzw. es schon einmal getan haben, trotzdem: Er ist erfahren genug, da er mehr oder weniger sein ganzes Leben im Krieg verbracht hat und das waren immerhin, laut dem ersten Buch, mehrere Jahrzehnte!)...verstehe eben nicht wie man als Autor auf solche Ideen kommt -.-Naja trotz dieses Schnitzers ein recht gutes und unterhaltendes Buch, ich hoffe auf mehr - auch mit den Charakteren (mag es gar nicht wenn Charaktere nur mal ein Buch lang vorkommen und dann erst mal ewig auf der Bank sitzen...). Es mag kein Goethe oder so etwas sein, aber um einen gemütlichen Abend zu verbringen (Ich lese recht schnell), dafür taugt es alle mal!

  • Mario
    2019-03-01 01:29

    Eine würdige Fortsetzung der Reise alter Helden. Es stimmt alles: Charaktere und Spannungsbogen. Erfreulich: Es geht auch ohne feudale Strukuren. Man hat nicht das Gefühl, der Autor muss die Schlachtenn des 19.Jhrdts in den unendlichen Weiten des Alls erneut schlagen!

  • Michael Koch
    2019-03-06 19:26

    Gleich vorweg: deftige Raumschlachten finden in diesem Band nicht statt, ebenso wenig sind fremde Welten, bizarre Aliens oder phantastische Technologie zu entdecken. Vielmehr beschäftigt sich das zweite für den D9E-Kosmos von Dirk van den Boom verfasste Buch mit politisch-gesellschaftlichen Aspekten eines Habitats, etwas außerhalb der Hondh-Expansion gelegen. Dieses Habitat, Leeluu, ist ein Polizei- und Spitzelstaat, straff organisiert, von Oligarchen regiert – die Staatsmacht setzt sich mehr mit subtilen Mitteln und mit struktureller Gewalt durch. Freilich gibt es auch Folter und Verschwindenlassen, wenn es denn der Sache dient. Leeluu ist wohlhabend, Bedürfnisse der Bewohner werden befriedigt, kleine und auch größere Freiheiten werden gewährt, sofern sie die Herrschaftsverhältnisse nicht tangieren. Eine gewisse Opposition wird der Sozialhygiene wegen geduldet, jedenfalls kontrolliert und wenn möglich sogar gelenkt.Dennoch gibt es sie: die Unzufriedenen und auch die Umstürzler. Eine Revolution wird geplant. Und genau in diese Situation hinein stößt ein mysteriöser Raumpilot. Van den Boom schildert die Revolution aus den Perspektiven ihrer Protagonisten, Anhänger, ihrer freiwilligen und unfreiwilligen Helfer und aus Sicht der Staatsmacht. Bald wird deutlich, dass die Revolutionäre keineswegs selbstlose Idealisten und die Staatsmächtigen nicht nur brutale Unterdrücker sind. Die Grenzen zwischen gut und böse verwischen, die Akteure beider Seiten agieren aus allerlei Motiven: Selbstbereicherung, Neid, Missgunst, Hybris. Und zunehmend werden die Fronten unklarer: Wer ist ein Spitzel, ein Agent, ein Doppelagent, ein Intrigant, wer kämpft mit wem für was – und wie wird die Revolution, die sich des Anschlags und Mordes bedient, ausgehen?Die Story ist spannend und boomtypisch lakonisch erzählt – Politik und Psychologie spielen eine wichtige Rolle und unerwartete Wendungen sorgen für Überraschungen. Und nicht immer für angenehme. Vorsicht bei der Identifikation mit einer der Figuren, es könnte böse oder traurig ausgehen. Besonders gelungen ist die Einbindung der Hondh. Diese treten – wie nicht anders zu erwarten war – zwar nicht direkt in Erscheinung, aber das Geschehen verwebt sich mehr und mehr mit dieser seltsamen Macht. Hier liegt auch eine der Stärken dieses D9E-Bandes: Die Hondh werden zu einem Dreh- und Angelpunkt der Story und bleiben nicht etwa nur Hintergrundrauschen für eine freie Science-Fiction-Story.Gleichwohl ist nicht alles unkritisch zu lesen. Erstens bleibt die Revolution auf Leeluu zu sehr auf der Ebene der Deskription. So schön lakonisch wie Booms Stil ist, so wenig vermag dieser die Antriebe der Menschen, die Wünsche und Träume wiederzugeben und von einer Dynamik, ja Eigendynamik der Revolution ist nicht zu spüren. Es wird zu viel geplant und ausgeführt. Deutlich wird diese Schwäche dann zweitens an einer der Figuren der Revolutionäre, deren Haupthandlungsmotiv »Lageweile« ist – sie schließt sich der Revolution an, um etwas aufregendes zu erleben. Nun, ja, auf den ersten Blick mag das durchgehen, aber genau hingesehen, ist Langeweile nur ein sehr kurz greifendes psychologisches Moment. Um eine Analogie zu bemühen: Aus Langeweile mag man vielleicht einen Brief schreiben, aber man wird noch längst nicht zum Schriftsteller. Langeweile ist ein zu kurzfristiges und oberflächliches Motiv, um zu großen Taten zu schreiten. Auch in anderen Literaturgenre verfängt dieses Motiv nicht: Man denke an schlechte Krimis, in denen die Hauptfigur ein Verbrechen aus schlichter »Langeweile« verübt, um zu schauen, was sich alles daraus entwickelt. Und die Detektive und Kommissare rennen verwirrt herum und suchen lange vergeblich nach den Beweggründen des Täters. Das ist Quatsch, weil unpsychologisch.Van den Boom ist insgesamt ein sehr spannendes Buch gelungen, das zum Nachdenken anregt und manche Verbindung zu historischen und aktuellen politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen herstellt. Beste Unterhaltung!

  • panda
    2019-03-03 22:15

    Hervorragend, SF wie ich sie mir vorstelle. Der Herr van den Boom kann es einfach.Leider haben mir die einige andere Publikationen aus der Reihe D9E von anderen Autoren nicht so gut gefallen.

  • Amazon-Kunde
    2019-03-22 20:14

    Eine interessante (böse)Variante von Diktatur.... mit einem ausichtreichen Schluss.... Einfach spannend erzählt, glaubhaft und auch beängstigend. Ich bin schon gierig auf den nächsten Teil.

  • Zinker
    2019-03-08 17:32

    So langsam zweifele ich doch stark an dem Projekt D9E. Es kommt nicht wirklich das Gefühl eines shared universe rüber. Viel mehr kocht jeder Autor sein eigenes Süppchen.Motiviert nicht zum dranbleiben.