Read Betty (Gli Adelphi) by Georges Simenon Online

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Una bella donna dalla condotta scandalosa approda sullo sgabello di un bar degli Champs lyses, con la testa confusa dallalcol Che cosa c dietro Per lo meno una magistrale indagine nelle zone pi remote e pi torbide della psiche femminile....

Title : Betty (Gli Adelphi)
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ISBN : B00I3GHWHC
ISBN13 : -
Format Type : E-Book
Language : Italienisch
Publisher : Adelphi Auflage 12 29 Januar 2014
Number of Pages : 471 Pages
File Size : 695 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Betty (Gli Adelphi) Reviews

  • Code
    2019-03-16 16:10

    Ein Lieblingsthema: Frauen, die Männer zerstören. Wem ist schon jemals eine Femmes fatale außerhalb der Literatur oder dem Kino begegnet? Betty soll angeblich amoralisch sein, nur weil ihr alles egal ist. Als Ehefrau eines Mannes, der sie kaum beachtet, dem es egal ist, ob sie sich herumtreibt, solange sie der bürgerlichen Tradition treu bleibt, für den Nachwuchs zu sorgen. Es ist ein Aufbegehren in der Teilnahmslosigkeit. Das Gemüt eher stoisch angesichts der Unausweichlichkeit. Es ist, als treibe sie in einem Fluß und finde keine Anlegestelle, stoße hier mal an, dann da und werde von der unausweichlich Strömung zum Sterben gerissen. Mag sie physisch wie psychisch krank erscheinen, muß sie jedoch erst einmal die Haftung überwinden, die eine Frau in einer konventionellen Ehe einbindet. Georges Simenon beschreibt den faszinierenden Abstieg einer Frau, deren Abwendung Verachtung, Scham und Mitgefühl hervorbringen. Sie scheitert an sich und läßt es zu, indem sie nur scheinbar Rache nimmt.

  • Jack11615
    2019-03-14 15:30

    I think this is about Borderline Personality Disorder (Le trouble de la personnalité limite), though there may be more than one way of reading it. Anyhow, the narrative is deft and compelling, memorable scenes and vivid secondary characters appear, and the (as I perceive it) grand reversal of values at the end is brilliant, stimulating, enlightening. It's fun to compare this with La vérité sur Bébé Donge, but Betty seems the more powerful (and subtler) of the two in both content and execution. Simenon's longstanding doubts about good and evil, victims and aggressors, crimes and punishments seem to find a focus in this novel. Enthusiastically recommended.