Read Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669: Vollständige Ausgabe in 9 Bänden nebst einem "Companion" by Samuel Pepys Online

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Deutsche Erstausgabe Ein Knabenmorgenbl thentraum wird Wirklichkeit Der ganze Pepys erscheint auf deutsch Kein kleiner Pepys, keine Auswahl, kein weiteres St ck und Flickwerk, sondern Die Tageb cher des Samuel Pepys komplett f r Verliebte, f r Eheleute, f r Pornophile, f r Historiker, f r Wissenschaftler, f r Manager, f r Politiker, f r Theaterfreunde, f r Genie er, f r Meeres , Musik und Literaturliebhaber Erst das vollst ndige Tagebuch mit seinen Eintragungen Tag f r Tag, Jahr um Jahr, fast ein Jahrzehnt lang, erz hlt den ganzen Roman seines Lebens.340 Jahre nach seiner Niederschrift, 110 Jahre nach der ersten nennenswerten englischen und 25 nach der ersten vollst ndigen historisch kritischen Originalausgabe erscheint Samuel Pepys im August 2010 erstmals vollst ndig deutsch....

Title : Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669: Vollständige Ausgabe in 9 Bänden nebst einem "Companion"
Author :
Rating :
ISBN : 3942048183
ISBN13 : 978-3942048187
Format Type : Other Book
Language : Deutsch
Publisher : Haffmans Auflage Deutsche Erstausgaben 25 August 2010
Number of Pages : 476 Pages
File Size : 999 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Samuel Pepys: Die Tagebücher 1660-1669: Vollständige Ausgabe in 9 Bänden nebst einem "Companion" Reviews

  • Oskar
    2019-03-11 15:01

    Ein hervorragender Einblick in das englisches Alltagsleben des 17. Jhdt. Pepys beschreibt hier die kleinen Details des täglichen Lebens, die Teil der Geschichte sind, aber in den Geschichtsbüchern nicht vorkommen. Kurios z. B. die Sitte auf dem täglichen Weg ins Büro mit Freunden und Bekannten bei einer Schenke einen Morgentrunk (morning draught) einzunehmen. Auch in vielen anderen Passagen erfährt man, dass die Geselligkeit einen weitaus höheren Stellenwert als heute hatte. Sicherlich braucht man als Leser Standhaftigkeit um sich durch 4.416 Seiten zu kämpfen. Der beigefügte Companion (Beibuch) ist hilfreich, könnte aber noch ausführlicher sein. Insgesamt auf jeden Fall eine amüsante Lektüre für jeden lazy Sunday afternoon

  • Tester
    2019-03-21 06:55

    Bereits als diese erste deutsche Gesamtausgabe angekündigt wurde, habe ich mich mit dem Gedanken diese zu erwerben beschäftigt. Aufgrund des Preises konnte ich mich allerdings nicht dazu entschließen, obwohl der Subsriptionspreis doch ein bisschen günstiger als der heutige Verkaufspreis war.Nun habe ich in den letzten Wochen aber zwei völlig andere Bücher gelesen, in denen auf Pepys Berichte Bezug genommen wurde und so wuchs der Wunsch doch die kompletten Tagebücher zu lesen. Ich biss also in den vermeindlich teuren sauren Apfel und wartete auf mein Paket.Sehr schnell traf dieses dann von dem Marketplaceverkäufer (und Herausgeber) "zweitausendeins" versandt ein. Der Schuber mit den 9 Bänden war in einem separaten Karton, der extra für diese Ausgabe hergestellt und bedruckt wurde - sicherlich nicht sooo wichtig, aber doch ein nettes Ad-on. Die einzelnen Bände der Tagebücher sind sehr schön gestaltet und aus meiner Sicht relativiert sich der Preis der wunderschönen Ausgabe somit deutlich.Da ich noch beim ersten Band bin, kann ich zu dem vollständigen Inhalt noch keine abschließende Aussage machen - aber soviel sei verraten: Es macht Lust aufs weiterlesen :-))

  • Amazon Customer
    2019-03-18 13:14

    Roger Willemsen schwärmte in einer Literatursendung, dass man in den Büchern so viel über das London des 17. Jahrhunderts erfahren würde. Hierauf ist in Anlehnung an unseren Literaturpapst zu antworten: "Das London des 17. Jahrhunderts interessiert mich überhaupt nicht." Und trotzdem sind die Tagebücher größtenteils ungemein fesselnd.Denn das London von 1660-1669 unterscheidet sich nicht groß von der Welt im Jahr 2011. Viele Leser werden in den Personen eigene Freunde, Bekannte und Verwandte, Prominente oder natürlich auch sich selbst wiedererkennen. Denn der Charakter von Menschen ändert sich nicht. Es gibt immer Eifersucht, Neid, Gier, Leidenschaften, Tratsch, etc.Sei es im Privatleben, sei es im Beruf, wenn P. sich etwa wundert, mit welcher Inkompetenz Entscheidungsträger wortschweifig über Vorgänge debattieren und Verträge beschließen, deren Inhalt keiner von ihnen versteht.Die gleiche Parallele ergibt sich in den großen geschichtlichen Ereignissen. Damals wurde London von einem großen Feuer erheblich zerstört, was in seiner apokalyptischen Beschreibung an die Bilder aus Japan nach dem Erdbeben erinnert.Damals wurden viele Menschen von einer Pest dahingerafft, heutzutage haben wir den EHEC-Erreger. Dies ist zwar in seinen Dimensionen nicht vergleichbar, sehr wohl aber was der Umgang mit der Seuche angeht. Genau wie in der Hochzeit des Medieninteresses jede Woche gemeldet wurde, wie viele Tote es gebeben hat und welche Steigerung dies gegenüber der Vorwoche bedeutet, hält Pepys akribisch wöchentlich die Pesttoten und deren Steigerung, bzw. Rückgang gegenüber der Vorwoche fest.Ebenso verhält es sich mit der Finanzkrise und der horrenden Schuldenlast. Der Staat (insbesondere der König)hat jahrelang über seine Verhältnisse gelebt und muss zur Konsolidierung des Haushaltes eine Sondersteuer einführen. Und genau wie heute sind es gerade die Reichen, die es eigentlich am leichtesten verschmerzen könnten und das größte Interesse daran haben müssten, dass der Staat, von dem sie so sehr profitieren, nicht untergeht, die mit allen Tricks versuchen, sich ihren Pflichten zu entziehen.Heute wird über das komplizierte undurchsichtige Steuersystem geschimpft. Es wird der Irrwitz angeprangert, dass Maulesel anders besteuert werden als Maultiere. Aber schon damals stritten die Experten, ob es gerechtfertigt sei, dass Kaliko einem anderen Steuersatz unterliege als Baumwolle.So ließen sich noch zahlreiche andere Parallelen ziehen. Letztlich ein wunderbare Lektüre, weil man hierdurch lernt, die ganzen Katastrophenszenarien der Gegenwart gelassener zu betrachten. Denn man sieht: Es ist alles schon mal da gewesen.

  • Juergen Moser
    2019-03-17 09:57

    Den 2 Sternen meines Vorgängers kann ich nur zustimmen. Die Ausgabe ist sehr schön aufgemacht, guter Einband, gutes Papier, der Druck gut lesbar, alle Bände mit einem Lesebändchen ausgestattet. Den Inhalt durchfliegt man atemlos, aber eben wie einen Roman. Zahllose Male bleibt man hängen und fragt sich, was mit dieser und jener Aussage wohl gemeint ist. Das - von einem kleinen Bändchen, genannt Companion, abgesehen - völlige Fehlen eines Kommentars läßt einen oft ratlos zurück. Wenn man mit der Zeit nicht gut vertraut ist bleiben einem Zusammenhänge unverständlich. Warum z.B. wurden einer Kranken Tauben an die Füße gelegt? Das ist nur eines von zahllosen Rätseln. Ich habe mir jetzt den englischen Companion bestellt, hier wird auf über 600 Seiten wenigstens das Wichtigste erläutert. Bei der Übersetzung galt wohl wirklich - wie in der NZZ beschrieben - das Prinzip "Augen zu und durch", vergleicht man willkürlich Stellen im Original und in der Übersetzung sieht man gleich, wie geglättet und interpretiert wird. Auch das Prinzip der Fußnoten ist nicht klar, an manchen Stellen wußte der Übersetzer (oder Lektor) etwas mehr, das schlägt sich dann in (äußerst spärlichen) Fußnoten nieder. In manchen Bänden (z.B. 1665) häufen sich auch typographische Fehler, Trennstriche wurden nicht entfernt, immer wieder kommen Druckfehler vor und das unsägliche "wohlgesonnen" (statt "wohlgesinnt") läßt einen irgendwann resignieren. Fazit: Eine schöne Ausgabe, man liest sie durch und wird süchtig, bleibt aber oft nur ratlos zurück. Zumindest den Original-Companion und einen Index sollte der Verlag noch nachliefern.