Read Station 13: Frankfurt – Teheran – Frankfurt by Javad Talee Online

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Geplagt von ngsten, sucht ein ehemaliger iranischer Journalist einen Psychoanalytiker in Frankfurt auf Beim Versuch, Verdr ngtes hervorzubringen und Tr ume zu durchschauen, erlebt der Exil Iraner eine Reise durch bizarre Welten Javad Talees Patient schildert lebhaft, wie Erinnerungen an Gewalt unser Unterbewusstsein beeinflussen und ber hrt dabei nicht nur die Fantastik, sondern auch allt gliche Probleme wie Fremdenhass....

Title : Station 13: Frankfurt – Teheran – Frankfurt
Author :
Rating :
ISBN : 3940762059
ISBN13 : 978-3940762054
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Goethe Auflage 1 21 Januar 2012
Number of Pages : 108 Seiten
File Size : 681 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Station 13: Frankfurt – Teheran – Frankfurt Reviews

  • Aida Azar
    2019-02-28 19:49

    Das Buch hat eine einfache und angenehme Erzählweise. Allerdings ist es dem Sschriftsteller sehr gut gelungen durch diese Einfachheit viel Emotionen zu vermitteln. Die Geschichten aus der Kindheit des Protagonisten sind sehr ergreifend.Station 13 erzählt über Erinnerungen eines Exilanten an seine Heimat, die eigentlich nur noch Alpträume mit sich hat. Die Spinne, die der Protagonist ständig sieht, verkörpert die Inakzeptanz und Fremdenfeinlichkeit, die er als Exilant in der fremden Land spürt. Sehr Empfehlenswert

  • Faranak
    2019-03-16 20:01

    Dieses Buch ist einfach sehr spannend und kommunikativ.Obwohl der dialogartige Stil ungewöhnlich ist, ist aber interessant und kommt an.Herr Talees Stil bezieht die Lesenden mit ein und fordert zum Nachdenken auf. Eine anziehende Mischung aus bitterer Realität und Pantasie.

  • Goethe & Hafis Buchhandlung und Verlag
    2019-03-17 20:59

    Ein iranischer Ex-Journalist, der im Exil in Frankfurt lebt, sucht die Hilfe eines Psychologen. Alpträume plagen ihn, die Wirren des Exils, die Erinnerungen an früher, der Zustand seines Heimatlandes. Die Erzählung Station 13" ist die erste deutsche Prosaveröffentlichung des Schriftstellers und Journalisten Javad Talee, der zuvor bereits zwei Lyrikbände auf Persisch veröffentlicht hat.Als Patient fühlt sich der Protagonist unwohl. Hinlegen auf die Couch will er sich nicht. Nur zum Schlafen legt er sich hin, und dann kommen die Träume, doch was nun eigentlich Traum und was Alptraum ist, das kann er auch nicht mehr so recht unterscheiden. Seine Ängste plagen ihn, er kann nicht vor ihnen fliehen, sie hängen mit seiner Vergangenheit zusammen und mit dem, was er im Exil erlebt. Der Identitätsverlust, die Entwurzelung, die Fremdenfeindlichkeit, die überall lauert. Seine Ängste sind eine Spinne oder wie eine Spinne. Immerzu begleitet sie ihn, in ihr manifestiert sich, wovor er zu fliehen versucht. Einmal hat man ihn eingesackt, in eine Nervenklinik eingeliefert, mit Elektroschocks behandelt, weil man ihn für verrückt hielt. Doch er ist nicht verrückt.Das wird auch seinen Therapeuten im Verlauf des eindringlichen Dialogs immer klarer. Alptraum und Realität vermischen sich, und am Ende trifft den Leser doch immer wieder die Erkenntnis: Die schlimmsten Alpträume sind leider die Realität. Die Spinne ist real, ebenso wie die Geister. Er komme aus dem Geisterland, sagt der Protagonist, den wirklichen Namen hat er vergessen. Das Land habe viele Namen. Früher sei es eine Diktatur gewesen, doch nun werde es von Geistern beherrscht, die alle Menschen zwingen wollen, ebenfalls Geister zu werden. Ein Land, in dem die Lebenden verachtet und die Toten verehrt werden.Es gibt da diese bezeichnende Szene, in der der Protagonist die Verhaftung eines fünfzehnjährigen Mädchens beschreibt. Nach der Hinrichtung wird dem Vater das Brautgeld überbracht. Der Therapeut stutzt. Doch, doch, erzählt der Patient. Das stimmt schon. Es gäbe da eine religiöse Regel, nach der Jungfrauen ins Paradies kämen, wenn sie getötet werden. Das wollen die Geister aber nicht zulassen, also wird vorher noch schnell die Ehe" vollzogen.Das ist keine Gruselstory, kein Schauermärchen, sondern geltendes Gesetz in Iran. Doch der Patient gibt die Hoffnung nicht auf, dass es den Menschen eines Tages gelingen wird, die Geister in ihre Gräber zurückzutreiben...Mit dieser schlanken Erzählung ist Javad Talee ein kleines Meisterstück gelungen, man kann kaum glauben, dass es sich um ein Debüt handelt, so ausgefeilt ist der Dialog zwischen Patient und Therapeut, so beklemmend, verstörend und in höchstem Maße zeitgemäß. Aus jeder Zeile atmet hier der Terror eines Regimes, das die Menschen bis ins Exil, bis in ihre Träume hinein verfolgt. Ein Buch, das nicht nur gelesen werden muss, sondern sich auch bestens für eine Bühnenumsetzung eignet - die es hoffentlich irgendwann geben wird.Gerrit Wustmann

  • Meli
    2019-03-06 00:56

    Der Dialog zwischen Patient und Psychoanalytiker ist nicht nur fesselnd, dem Leser wird ein immenser Einblick in die Psyche des Exilanten gewährt. Die 13 kurzen Geschichten aus Talee's Vergangenheit schockieren und geben Einblick in die Ursache seiner Ängste. Eine schmale Erzählung, die man nicht aus der Hand legen möchte, basierend auf wahren Geschichten, die erfolgreich in eine Fantasiewelt gepackt wurden.

  • Lisa Jasmin Adams
    2019-02-26 01:06

    Eine ergreifende, zutiefst erschütternde und zugleich herzerwärmende Geschichte in Dialogform, die einen tiefen Einblick in die Psyche zweier Menschen gewährt. Nicht nur der Patient, der in Talees Erzählung den Hintergrund seiner Alltagsängste und damit seine traumatisierende Herkunftsgeschichte schildert, gibt sich preis. Auch der Therapeut, der zunächst leicht borniert aber durchaus bemüht erscheint, lässt mit seinen knappen Fragen und Anregungen durchscheinen, wie die eigene kulturelle Herkunft das Denken bestimmt.Zuletzt sieht selbst der Analytiker die Spinne, die in den Visionen des Patienten stellvertretend für die Angst vor blindem Hass, Zwang, Manipulation und der Gewalt der Massen steht. Damit ist dieses kurze Meisterwerk auch eine Einladung, sich anderen Menschen anzuvertrauen, Visionen zu teilen und auf den gesunden Menschenverstand zu vertrauen. Es ist ein Aufruf für die Liebe, Menschlichkeit und Freiheit zu kämpfen.

  • Musawi
    2019-03-06 18:57

    Zunächst einmal bin ich nach dem Lesen des Buches voller Emotionen. Herr Talee konnte das Geschehen der Revolution von 1979 und alles was danach passierte exzellent schildern. Die Revolution die mit dem Motto "Freiheit" und "Gerechtigkeit" begonnen hatte und sich später als Alptraum entpuppte. Ein Alptraum der bis heute kein Ende findet. Dieses Buch enthält Antworten auf Fragen die aus Neugier entstehen. Fragen über das Land Iran, die Revolution und das Leben danach. Ferner konnte der Autor durch seinen journalistischen Hintergrund und seinen Erfahrungen dem Leser einen Authentischen Eindruck über die Geschehnisse in der "Geisterstadt" verschaffen.Alles in allem ein sehr empfehlenswertes Buch.

  • M.M.Nolten-Verhagen
    2019-03-03 23:44

    Tolles Buch!!!Ich bin zwar Niederländer, aber habe genossen von diesem Buch Station 13. Ich kann es nur mit Überzeugung weiter empfehlen.Pieter Nolten