Read Die dunklen Anfänge: Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam (INÂRAH) by Karl-Heinz Ohlig Online

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Anhand der wenigen datierbaren und lokalisierbaren Zeugnisse aus dem 7 und 8 Jahrhundert christlicher Zeitrechnung werden in diesem Band Konturen der Entwicklung des fr hen Islam aufgezeigt Bei den M nzfunden aus dieser Zeit und auch bei der Inschrift im Felsendom zu Jerusalem handelt es sich in Wirklichkeit um christliche Texte und Symbole, in denen eine syrisch arabische Theologie dokumentiert ist Der Versuch, die berkommenen Zeugen dieser Epoche in ihren urspr nglichen Bedeutungszusammenhang zu stellen, ergibt eine v llig neue Sicht auf die fr he Entwicklungsgeschichte der islamischen Religion....

Title : Die dunklen Anfänge: Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam (INÂRAH)
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ISBN : 9783899301281
ISBN13 : 978-3899301281
Format Type : Hardback
Language : Englisch, Französisch, Deutsch
Publisher : Schiler, H Auflage 3 1 November 2006
Number of Pages : 380 Pages
File Size : 674 KB
Status : Available For Download
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Die dunklen Anfänge: Neue Forschungen zur Entstehung und frühen Geschichte des Islam (INÂRAH) Reviews

  • Meredith Marble
    2019-04-03 19:00

    Super Zustand sehr schnelle Lieferung!

  • Ibn Chaldun
    2019-03-31 18:20

    Jetzt wissen wir es also.Der Koran geht mit Sicherheit nicht auf Muhamad zurück, höchstwahrscheinlich hat dieser nie gelebt. Er ist eine künstliche Identifikationsfigur, die Jahrhunderte später geschaffen wurde. In seinem Resümee nennt Herausgeber Ohlig ihn denn auch "Muhamad II."Und wer war Muhamad I ? Jesus. Denn "muhamad" ist nichts anderes als ein Titel, ein Gerundiv, das aramäische Pendant (auch arabisch gab es damals noch nicht) zu dem lateinischen "Christus". Der "muhamad", der Gepriesene, ist aber Jesus, Isa ben Mariyam.Genau das steht im Felsendom zu Jerusalem, dem zweitwichtigsten Heiligtum des Islam, gebaut vom islamischen Omayaden-Kalif Malik. Dieser war allerdings syrischer Christ (alle Omayaden waren Christen) und brachte im Felsendom sein monophysitisches (also orientalisch-christliches) Glaubensbekenntnis an. Einen Islam gab es zu dieser Zeit nicht nicht. Auch nicht den Eigennamen Muhamad.Die simple Erklärung dieser revolutionären Aussagen: Die Sprache der Region war aramäisch, und in aramäisch müssen diese Schriften gelesen werden. Die Sprache des Koran ist ein künstlich geschaffenes arabisch, ein bis 2 Jahrhunderte nach Maliks Bekenntnis Im Felsendom zu Jerusalem entstanden.Auch zahlreiche Münzen aus dieser Zeit, weisen den "muhamad" , den Gepriesenen auf, zusammen mit einem Kreuzzeichen. Wie das wohl rechtgeleitete Historiker interpretieren? Als Zeichen der islamischen Toleranz, wie der Autor süffisant anmerkt.Die Ursprünge des Koran reichen in aramäischen Schriften weit in die Zeit vor Muhamad II zurück, weitere wesentliche Teile kommen aus Persien weit nach Muhamad II hinzu. Dies ist nun nichts besonderes, auch die Bibel hat einen entsprechend verwinkelten Werdegang.Nur, wenn man als unverrrückbares Credo postuliert, jedes einzelne Wort, kommuniziert vom Propheten, Muhamad II persönlich, komme von Gott direkt, nicht ein Wort ist verrückbar, gerät man in Schwierigkeiten. Zumal die ersten Berichte über den legendenhaften Muhamad und seiner Lehre erst 150 Jahre nach seinem Tod auftauchen-und das grossteils als wörtliche Zitate.Man ist gewöhnlich schnell bei der Hand mit dem Hinweis, die Geschichte muss umgeschrieben werden- bei der islamischen Frühgeschichte ist dies aber der Fall.Und man frägt sich, was unsere Orientalisten eigentlich die ganze Zeit getrieben haben.Man wünscht sich dass dieses Buch, bestehend aus wissenschaflichen Artikeln in deutsch, englisch und französisch, in einer populären Bearbeitung erscheinen möge.Auf dass den Autor eine Fatwa treffe.

  • Caliban
    2019-03-30 13:02

    In diesem Band ragen zwei Beiträge heraus: Der Aufsatz des Numismatikers Volker Popp verdeutlicht , dass die ersten arabischen Herrscher sich selbst als Vasallen des byzantinischen Kaisers sahen; dazu werden Münzinschriften und Inschriften in einem historischen Bad herangezogen. Dem historisch interessierten Leser fällt es "wie Schuppen von den Augen", dass das Jahr der Hidschra (622 n.C.) mit dem Sieg des Kaisers Herakleios über die Sassaniden zusammenfällt (in der kathol. Kirche als Fest der Kreuzerhöhung gefeiert). Die arabische Besiedelung des nahen Ostens und des vorderafrikanischen Raums stellt sich danach nicht als beispiellos erfolgreicher Feldzug dar, sondern als Eindringen in ein politisches Vakuum, das durch die gegenseitige Neutralisierung der Großmächte Byzanz und Persien und der allgemeinen Erschöpfung der militärischen Kräfte eingetreten war. Die Sure "ar-Rum" stellt diesen Bezug übrigens selbt her.Daneben liefert C. Luxemberg neben seinem bahnbrechenden Werk zur syro-aramäischen Lesart des Korans wieder Sprengstoff durch die Übersetzung der Inschrift auf dem Felsendom. Diese beinhaltet seiner Ansicht nach einen rein christologischen Text. Wie stets ist die philologische Aufarbeitung bei Luxemberg vorbildlich, was schon die Stärke seines Werks zur syro-aramäischen Lesart des Korans ausmacht. Anders als dort, hält er sich hier allerdings nicht mit Interpretationen zurück und gelangt zu dem Resümee, dass muhammad und abdallah letztlich nur religiose Epitheta darstellten, die sich ursprünglich auf Christus beziogen, nachträglich aber einer historischen Person zugeschrieben wurden.Beide Beiträge sind auch für den Laien leicht lesbar und werden durch eine Reihe weiterer interessanter Analysen ergänzt. Lesenswert!