Read Flucht aus Buchenwald by Grigori Sintschenko Online

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Erlebnisbericht ber die Gefangennahme, die Bedingungen im KZ Buchenwald, die Flucht aus dem KZ und das Leben als Fl chtling Der Autor versteht es, seine Erlebnisse authentisch nachzuerz hlen und gibt mit diesem Buch ein erschreckend ehrliches Zeugnis ber seine Erlebnisse zur Zeit des zweiten Weltkrieges....

Title : Flucht aus Buchenwald
Author :
Rating :
ISBN : 3869541210
ISBN13 : 978-3869541211
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Lichtzeichen Verlag Auflage 1 1 Mai 2017
Number of Pages : 203 Pages
File Size : 560 KB
Status : Available For Download
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Flucht aus Buchenwald Reviews

  • MiniBonsai
    2019-03-23 12:30

    CoverDas Buch habe ich als Mobi-Datei auf dem Kindle gelesen. Von daher kann ich zur Aufmachung und dem Cover wenig sagen.Das Cover-Motiv zeigt den Grenzzaun eines Lagers/Arbeitslagers.InhaltGrigori, genannt Grischa, erzählt zunächst von seiner Kindheit und Jugend in der Kolchose. Er ist intelligent, kann aber nicht weiter zur Schule gehen. Nach der Schule muss er als Teenager in die Stadt Charkow als "Lehrjunge" zur betrieblichen Ausbildung. Es ist die Zeit des Wandels vom Sozialismus zum Kommunismus in der Sowjetunion.Sein Lehrherr, den er Onkel Tim nennt, erzählt nach näherem Kennenlernen von seinem eigenen Leben und bestärkt Grischa darin, niemals aufzugeben. Die Arbeiter werden ausgebeutet und die Wirtschaftspläne fordern Tribute an die Qualität, was wiederum auf dem Rücken der Arbeiter ausgelassen wird.Als der zweite Weltkrieg ausbricht, muss Grischa an die Front. Er flieht von dort, wo sie Gräben ausheben müssen. Die Deutschen behaupten mit dem Einmarsch, dass sie als Befreier kommen, aber sie bringen Not und Elend.Grischa muss mit weiteren Jugendlichen als Zwangsarbeiter nach Deutschland.Er hat im Lager prophetische Träume durch die er bestärkt wird, dass er überleben wird. Auch seine Freundin, mit der er etwas Zeit verbringt im Lager, hat Zukunftsbestimmende Träume. Deshalb flieht Grischa dann aus dem Lagergefängnis.Seine Qualen haben aber noch lange kein Ende, denn er wird in Dresden im Gefängnis fest gesetzt. Dort werden die Gefangenen unglaublichen Torturen ausgesetzt. Grischa glaubt an seinen Traum - und überlebt das Gefängnis und anschließend auch Monate in Buchenwald.Immer wieder gibt es Menschen, Begegnungen und Ereignisse, die ihm gut zuspielen. Während der Zeit nach seiner Flucht aus Buchenwald wird ihm gewiß, dass Gott ihn gelenkt hat und er beginnt an Gott zu glauben.Zum Kriegsende hin wird er in einer christlichen deutschen Familie aufgenommen. Wieder fügt sich einiges zum Guten für Grischa.Nach Kriegsende wird sein Heimweh aber so übermächtig, dass er als Rückkehrer in seine Heimat zurück geht und dort zum wehrdienst verpflichtet wird.Als schlauer Kopf, der vieles gehört und gesehen, erlebt und überlebt hat, fällt er den Machthabern auf und gerät erneut in Schwierigkeiten, weil er zu viel darüber redet. Und auch sein Christsein fällt auf und bringt ihn in Schwierigkeiten. Dennoch hält er am Glauben fest und vertieft ihn, lässt sich auch taufen. Er geht in Gottesdienste und zu Jugendtreffen.Nach der Entlassung aus dem Wehrdienst kehrt er in sein Heimatdorf zurück. Aufgrund der Armut geht er aber dann in die nächste Stadt und lernt dort in der Gemeinde seine Frau kennen. Mit ihr gründet er eine Familie und lebt weiterhin den Glauben offen aus.Das bringt ihn erneut ins Gefängnis, denn Religionsausübung wird in der UdSSR verfolgt. Er bleibt aber stark in seinem Glauben.FazitDas Buch hat mir gezeigt wie wenig wir "im Westen" in der Schule über Russland/UdSSR/Sowjetunion gelernt haben. Die vielen russischen Begriffe machten das Lesen am Anfang teilweise schwierig.Gerade das macht für mcih aber auch den Reiz des Buches aus: über die Judenverfolgung habe ich schon einiges gelesen, auch über die Verfolgung politischer Gegner und Behinderter. Aber die russischen und polnischen Zwangsarbeiter waren für mich bisher sowas wie ein "blinder Fleck".Und gerade die Entwicklung in Russland nach dem 2. Weltkrieg habe ich nahezu überhaupt nicht verfolgt und dazu so gut wie kein Wissen.Insofern ein Buch, das mich persönlich weiter gebracht hat.Sprachgefühl und RechtschreibungLeider ist das Buch aus meiner Sicht schlecht übersetzt worden. Insbesondere im letzten Teil gibt es vermehrt Rechtschreibfehler (wobei ich nicht weiß ob das ggf bei der Printversion besser ist).Irgendwie habe ich den Eindruck, dass der Inhalt besser hätte aufgearbeitet werden können. Es wirkt teilweise so als ob Grischa das alles in kurzer Zeit aufgeschrieben hat, um seiner Familie etwas zu hinterlassen. Oder als ob es aus seinen Erzählungen später nachgeschrieben wurde.Irgendwie sind einige Stellen einfach nicht "rund" für mich. Teilweise weiß man nicht in welcher Zeit man gerade ist, wer gerade etwas erzählt (da er auch Erzählungen anderer an ihn eingebaut hat), wo man gerade ist.Deshalb auch Punktabzug von mir.

  • Manfred Merkel
    2019-03-22 12:32

    Als ich dieses Buch gekauft habe bin ich davon ausgegangen, dass die Geschichte einer Flucht aus dem Lager Buchenwald erzählt wird. Bis der Autor aber erst mal in dieses Lager eingeliefert wird, muss man die Hälfte des Buches erst mal gelesen haben und die eigentliche Flucht selbst macht etwa 20 % des Buches aus. Dafür erlaube ich mir einen Stern abzuziehen.Ansonsten ist dieses Buch aber fantastisch geschrieben. Es beschreibt wie der Autor unter verschiedenen Herrschaftssystemen ob jetzt Sozialismus, Kommunismus oder Nationalsozialismus gelitten hat. Ein Buch das allen zu empfehlen ist um sich an die Verbrechen auf beiden Seiten zu erinnern und nie zu vergessen. Es ist absolut lesenswert und ich würde es jedem weiter empfehlen.

  • Gottfried
    2019-03-26 12:19

    Ein wertvolles Buch, spannend geschrieben und sehr Aufschlußreich. Sehr empfehlenswert, wer sich für diesen Teil der Geschichte interessiert. Diese wahren Erzählungen gehen wirklich unter die Haut.Mfg Gottfried Unterdorfer

  • Amazon-Kunde
    2019-03-19 14:19

    Meinen Dank an den Autor, dass er seine Erlebnisse vor dem 2. WK in der Ukraine und seine Deportierung u.a. nach Buchenwald in Deutschland so wirklichkeitsnah und lebendig geschildert hat. Grausame Verhaltensweisen der Menschen kommen hier zum Ausdruck. Die letzten 30 Prozent des Buches sind nicht nach meinem Geschmack, da sie ausschließlich von Religiosität, kirchlichem Glauben und Baptistentum handeln Bis zu dieser Stelle dahin habe ich das Buch "verschlungen".

  • Siko71
    2019-03-08 16:35

    In diesem Buch erzählt der Autor Grigori Sintschenko seine schlimmsten Erlebnisse aus seiner Jugendzeit. Als Knabe von den Eltern in die Stadt geschickt um dort zu Arbeiten und Geld zu verdienen, lernt er Onkel Tim kennen. Diese Freundschaft ist etwas ganz besonderes. Tim erzählt aus seinem Leben und ermutigt Grischa immer wieder egal was kommt du wirst leben.Onkel Tim erzählt über die Hungesnot 1933. Der Bevölkerung wurde Glauben gemacht, dass diese von ihnen und Mißernten verschuldet wurde. Aber es stecken die hohen Herren dahinter.Grischa macht eine sehr schlimmer Erfahrung im KZ Buchenwald. Auf dem Weg dorthin erlebt er viele grausame Torturen, in Buchenwald ebenso und nach der Flucht aus Buchenwald wird es nicht viel besser. Er bekennt sich zum christlichen Glauben und muß auch da die Erfahrung machen, dass die Kommunisten ihm überall Steine in den Weg legen.Ein für mich sehr ergreifender Roman bzw. Erzählung, die mir an vielen Stellen unter die Haut ging und mir die Tränen in die Augen getrieben hat. Bei uns in der DDR wurde die damilige UdSSR uns als lieber guter großer Bruder verkauft. Aber in diesem Buch werden die nackten Tatsachen auf den Tisch gelegt. Ich kann einfach nur 5 Sterne geben und werde dieses Buch weiterempfehlen.

  • Melanie Hauck
    2019-03-05 13:19

    Leider kann ich diesem Buch nur 3 Sterne geben.Die eigentliche Handlung, das Leben und die Flucht aus Buchenwald beginnt sehr spät - für mich viel zu spät. Vorher wird aus Grieschas Leben berichtet, das Leben im damaligen Russland und den Hunger. Das ist teilweise nicht uninteressant gewesen. Doch die Handlung zog sich viel zu lange hin, sodass es erst nach 100 Seiten " richtig" los geht. Ich war gespannt mehr über das Leben im KZ Buchenwald zu erfahren, wobei diese doch viel zu kurz geschildert wurde.Somit finde ich den Titel und die Beschreibung nicht ganz so passend.Die Eigentliche Flucht war spannend, doch auch die Beschreibung von dem Leben danach hätte ich so ausführlich nicht gebraucht. Ich habe mir einfach mehr davon versprochen.Gerade die Foltermethoden im Gefängnis waren neu für mich. Jedoch hat mich Griescha als Mensch wenig berühert.Fazit: Nicht schlecht, aber für mich persönlich nur mittelmäßig