Read Begegnungen im Reich der Mitte: Mit psychologischem Blick unterwegs in China (Sachbuch Psychosozial) by Ulrich Sollmann Online

begegnungen-im-reich-der-mitte-mit-psychologischem-blick-unterwegs-in-china-sachbuch-psychosozial

Ulrich Sollmann gibt Einblicke in die historisch und traditionell gepr gte Psyche Chinas Basierend auf eigenen Reiseerfahrungen schildert er allt gliche Szenen des chinesischen Lebens und skizziert verschiedene Bewegungs und Begegnungsr ume der Menschen In pers nlichen und bildhaften Schilderungen zahlreicher Begegnungsszenen und virtueller Kontakte veranschaulicht er nicht nur typische Verhaltensweisen, sondern auch den Facettenreichtum der Beziehungsgestaltung in China.Die lebhafte Darstellung eigener Erlebnisse und Beobachtungen erg nzt der Autor durch eine k rperpsychotherapeutisch geschulte Perspektive und den kontinuierlichen Blick auf das eigene emotionale Echo Er l sst die LeserInnen an seinem eigenen Erleben und den oft widerspr chlichen pers nlichen Gef hlen teilhaben und l dt dazu ein, sich das Fremde auf diese Weise vertraut zu machen....

Title : Begegnungen im Reich der Mitte: Mit psychologischem Blick unterwegs in China (Sachbuch Psychosozial)
Author :
Rating :
ISBN : 3837925471
ISBN13 : 978-3837925470
Format Type : Hardcover
Language : Deutsch
Publisher : Psychosozial Verlag 1 Januar 2018
Number of Pages : 250 Seiten
File Size : 893 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Begegnungen im Reich der Mitte: Mit psychologischem Blick unterwegs in China (Sachbuch Psychosozial) Reviews

  • Ghostreader
    2019-04-22 22:26

    In China sind die Menschen über Jahrtausende mit der Gesellschaft, Kultur und Politik verwoben. Der Autor bekennt sich als besonderer Freund des Landes, und auch ich, vor allem für dieses Reich der Mitte. Sie beobachten die Menschen ganz anders als unsere politischen Medien. Logischer Weise hat mich das Cover mit den Lampions angesprochen, was ich für ein typisches Symbol des Landes halte. Ulrich Sollmann ist Diplom-Sozialwissenschaftler in Richtung Körper- und Gestalt-Psychotherapie. Bereits in der Einleitung versteht er es zu fesseln, indem er kurz auf die 69-iger Flower-Power-Zeit eingeht und zugleich Konfuzius zitiert, der dreierlei Wege wie ein Mensch klug handelt, beschreibt. Das Buch befasst sich mit der Vielfalt menschlicher Lebensweisen. Die Gegenstandsbereiche sind entsprechend breit gefächert. Sie umfassen die sozialen, wirtschaftlichen, politischen und religiösen Organisationsformen. Auch die Norm- und Wertsysteme des menschlichen Handelns sind folglich entsprechend angepasst und bilden viele kulturelle Unterschiede, nicht nur im Gebrauch der Sprache. In persönlichen und bildhaften Schilderungen zahlreicher Begegnungen und Kontakten veranschaulicht Herr Sollmann nicht nur typische Verhaltensweisen, sondern auch den Facettenreichtum der Beziehungsgestaltung in China, und das aus eigenen Reiseerfahrungen. Die Achtung vor dem Leben und insbesondere derer Menschen, die in China leben stehen hier im Mittelpunkt, und nicht ein solches wie wir Europäer uns das vorstellen. In der ersten Abbildung wird der tibetanische Knoten dargestellt, der sich wohl schwer im Charakter des Landes entwirren lässt Die Begegnungsszenen sind vom Autor unwillkürlich gewählt und haben keinen vorbestimmten Ort und fühlen sich deshalb hautnah an, wie z.B. eine beabsichtigte Fotografie eines scheinbar energielosen Bündels von einem alten Mann beim Reis essen, der sich blitzartig zum Kraftmensch aufbauschte und somit dem Autor eine Lektion erteilte. Als Tourist würde man dann zu Hause entweder empörend berichten, oder es als Abenteuer sehen. Und hier liegt der Unterschied, dass man eine Neugier eine Wachheit und eine Entdeckerfreude zu dieser Kultur entwickelt, um auch exotische, unbekannte und verlockende Gerüche sowie überraschende Sinneseindrücke wahrnimmt und in den Alltag der chinesischen Menschen eintaucht. All das macht das Gefühl eines gemeinsamen, menschlichen Miteinanders aus. Das Werk lädt dazu ein, eine fremde Lebenswelt, fremde Lebensfelder und Lebensräume durch Sehen, Wahrnehmen und Betrachten von Menschen sich vertraut zu machen. Auch lernen wir hier die gnadenlose Kunst von Distanz und Schweigen kennen. Der Autor beendet das Buch auf chinesische Art, indem er einfach aufhört zu schreiben, obwohl es noch so vieles zu berichten gäbe. Zu dem 250-seitigen Taschenbuch vom Psychosozial-Verlag, herausgegeben im Januar 2018, kann ich wärmstens meine Empfehlung aussprechen.

  • Jens Tasche
    2019-04-07 22:35

    Ulrich Sollmann ist seit längerer Zeit mit dem Land China vertraut. Als Mitglied der Deutsch-Chinesischen Akademie für Psychotherapie (DCAP) – einem Zusammenschluss von ärztlichen und psychotherapeutischen Kollegen aus China und Deutschland – führt er dort unter anderem Weiterbildungen durch. Seit 2013 besucht er das Land regelmäßig für sechs Wochen im Jahr, hält Vorträge, leitet Workshops und produziert Lehrvideos. Sein Buch „Einführung in die Körpersprache und nonverbale Kommunikation“ wurde ins Chinesische übersetzt.„Begegnungen im Reich der Mitte“ handelt von den Erfahrungen, die der Autor in China machen durfte. Er will – und das gelingt ihm hervorragend – dem Leser einen Einblick in die Lebenswirklichkeit des Landes vermitteln. Dabei versteht er sich als ethnologischer Wanderer, als Flaneur, der die Menschen und ihren Alltag erforscht und erlebt. Sollmann beobachtet und begegnet Menschen, um seine Erlebnisse dann auf der Basis seiner psychologischen und körperpsychotherapeutischen Erfahrungen zu reflektieren. So ist er stets gleichzeitig Handelnder und Erkennender.Er erzählt davon bildhaft, selbstkritisch und immer mit großem Einfühlungsvermögen. Sein umfangreiches China-Bild ist aus einer Vielzahl von Miniaturen zusammengesetzt, die nicht selten auf sich einander widersprechenden Erfahrungen basieren. Dieses Nebeneinander von Gegensätzen zieht sich in vielfältiger Form durch das Buch. Doch der Autor bleibt immer Psychologe. Ein großer Reiz des Buches liegt in der präzisen Beschreibung des chinesischen Alltags. Dieser wird von kurzweilig und originell geschildert. So erläutert ihm ein Taxisfahrer, dass sich der chaotische, aber funktionierende Individualverkehr in Peking mit Hilfe von „subrules“ organisiere, die der Fahrer auf Sollmanns Nachfrage allerdings auch nicht näher erläutern kann. Juxtaposition nennt Sollmann diese Nebeneinanderstellungen, die für ihn ein Schlüssel zum Verständnis der chinesischen Kultur sind.Das Buch informiert aber auch konkret und gibt praktische Erläuterungen für Leser, die sich aus beruflichen Gründen mit China befassen möchten. So enthält es eine anschauliche Erläuterung der chinesischen Fehler- und Konfliktkultur, die teils stark vom europäischen Verständnis abweicht. Auch wirbt es um Verständnis für das für Westler eher befremdliche chinesische Kommunikationsverhalten, wonach menschliche Verbindungen immer auch als Geschäftsverbindungen und Kontaktabbrüche nicht oder nicht zwangsläufig als Beziehungsabbrüche angesehen werden.Der Autor bleibt immer Körperpsychotherapeut: Seine Wahrnehmungen des Körpers und der „Körper-zu-Körper-Kommunikation“ sind der zentrale Ausgangspunkt seiner Beobachtungen. Diese besondere Alltagsperspektive sowie die Darstellungen von Fallvignetten aus diversen Workshops werden insbesondere körperpsychotherapeutisch vorgebildete Leser sehr spannend finden.Das Buch bringt das dem Leser eine wenig beachtete Seite der chinesischen Gesellschaft nahe. Menschen, die sich beruflich oder privat für China interessieren, werden dieses Buch mit großem Gewinn lesen.Jens Tasche

  • C. Schade
    2019-03-31 22:28

    Habe das Buch mit großem Gewinn gelesen. Eher die Menschen in den Blick zu nehmen und weniger von einer Sehenswürdigkeit zur anderen zu hetzen zeugt von großer Empathie und wahrer Begeisterung, das Land und seine Bewohner kennzulernen.China ist hierfür hervorragend geeignet. Ohne politische Untiefen auszuloten, gelingt es U. Sollmann den Leser neugierig zu machen auf die Menschen: Wie sie leben, handeln und fühlen. Durch seine zahlreichen persönlichen Begegnungen zeigt er dem Leser ein China „im Kleinen“, z.B. die Bindungen der Menschen untereinander, ihre Ankerung in Tradition und Geschichte.Die Herangehensweise des Autors ermutigt, sich selbst fremden Kulturen auf diese entdeckerische Art und Weise anzunähern.

  • Amazon Kunde
    2019-03-31 19:39

    Bücher über China sind schon unzählige erschienen. Doch die hier vorliegende Publikation von Ulrich Sollmann hebt sich erfrischend von der großen Masse ab. Mit offenen Augen und neugierig auf eine uns fremde Kultur lässt er den Leser an seinen Begegnungen und Exkursionen mit Land und Leuten quasi über die Schulter schauen. Für den Körpersprachespezialisten sind bei seinen Beobachtungen die verbale und nonverbale Kommunikation der vorwiegend jungen Chinesen Dreh- und Angelpunkt seiner oft ganz persönlichen Erlebnisse. Der Autor räumt mit Vorurteilen auf und gewährt einen neuen spannenden Blick auf das Reich der Mitte mit seinen Bewohnern, die ihren Weg zwischen konfuzianistischer Tradition und Moderne suchen.