Read Auf Jagd im Untergrund: Mit Hightech auf der Suche nach Öl, Gas und Erdwärme by Matthias Reich Online

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Der ideale Einstieg in die faszinierende Welt der Tiefbohrtechnik Ob wir es wollen oder nicht unsere moderne Gesellschaft ist abh ngig von l und Gas Die Zeiten, in denen die begehrten Rohstoffe einfach aus der Erde sprudelten, sind l ngst vorbei Die heutige Suche nach l und Gas ist ein Abenteuer der Superlative Moderne Bohrungen k nnen bis zu 12 Kilometer weit reichen, es herrschen Temperaturen wie im Backofen, Dr cke wie unter den Reifen eines landenden Jumbo Jets Ein Hightech Bohrstrang muss unter diesen Bedingungen jedoch zuverl ssig funktionieren Das Buch erkl rt dem Leser in leicht verst ndlicher und anschaulicher Weise, wie eine moderne Tiefbohrung abgeteuft wird....

Title : Auf Jagd im Untergrund: Mit Hightech auf der Suche nach Öl, Gas und Erdwärme
Author :
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ISBN : 3662462818
ISBN13 : 978-3662462812
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Springer Spektrum Auflage 2 Aufl 2015 13 April 2015
Number of Pages : 163 Seiten
File Size : 595 KB
Status : Available For Download
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Auf Jagd im Untergrund: Mit Hightech auf der Suche nach Öl, Gas und Erdwärme Reviews

  • Franz und Dagmar Richter
    2019-04-17 16:00

    Das Buch ist gut und verständlich geschrieben und gibt einen guten Überblick über die Möglichkeiten, das schwarze Gold aus der Erde zu holen - und über die Probleme, die damit verbunden sind. Mir persönlich hat es auch gezeigt, wie hier eine Technologie zum Dinosaurier geworden ist, der seinen langen Hals überall hineinsteckt und der erst durch eine größere Katastrophe gestoppt und entmachtet werden kann.Als kleine Kritik an dem Buch kann man vielleicht anmerken, dass die im Titel angesprochene Erdwärme doch etwas kurz kommt, aber es wird immerhin darauf verwiesen, dass das Bohren in hartem Gestein ganz neue Technologien erforderlich machen wird. (Möglicherweise werden Leser, die sich dafür interessieren, beim Tunnelbau fündig.)

  • S.A.W.
    2019-04-09 15:02

    Die erste Ölbohrung gab es 1859 u immer noch hängen wir vom Öl u gas ab. Ist der Peak-Oil schon erreicht? Momentan werden 75 Millionen Barrel Öl am Tag gefördert. In den USA u in den europäischen Ländern geht die Ölfördermenge zurück, nur Saudi-Arabien kann noch beliebig steigern. Es ist noch nicht einmal ein Drittel der bekannten Mengen gefördert worden. Die erdölproduzierenden Länder wollen gar nicht einen höchstmöglichen Ölpreis, denn dann werden nur mehr alternativen entwickelt u am Schluss sinkt der Ölpreis rapide.Bisher werden nur 20% der Energie aus alternativen Quellen gewonnen 80% aus Öl Gas u Kohle. Ein Drittel der Energie stammt aus Öl. Die Menschheit verbraucht zur Zeit 80 M Barrel Öl am Tag, ein Barrel sind 159 Liter. Nur jede 7. Probebohrung wird fündig, meist findet man salziges Wasser oder zähflüssige Kohlenwasserstoffe. Ein Bohrmeißel hält bei Tiefbohrungen 50 bis 150 h. Meist wird mit dem Meißel auch das Gestänge ausgetauscht u zur Wartung gebracht.In der antike wurde Öl aus Teerkuhlen gewonnen u für brennende Pfeile und Schiffsabdichtungen verwendet. 1850 entdeckten Amerikaner die Destillierung u 1855 wurde die Petroleumlampe erfunden. 1882 war es wegen der Glühbirne damit schon wieder vorbei, aber 1896 entwickelte Ford die Fließbandproduktion von Autos, die Benzin brauchten. Immer mehr Öl wurde gefunden: 1878 in Baku, 1938 in Saudi-Arabien, 1970 in der Nordsee. In den 1980er Jahren wurde die Richtbohrtechnik erfunden, man konnten nun um die Ecke bohren. Ab 1990 schnüffeln sich intelligente Bohrsysteme durch das Gestein u finden die Lager selbsttätig.Öl entsteht, wenn Pflanzen am Meeresgrund versinken, wo es keinen Sauerstoff für zersetzende Bakterien gibt, oder wenn die Pflanzen so schnell absinken, dass die Bakterien nicht nachkommen. Wenn das organische Material in tiefere Gesteinsschichten absinkt und auf 60 bis 150 Grad erhitzt wird, entstehen Öl u gas. Öl ist leichter als das Grundwasser u steigt daher zur Erdoberfläche auf. Oft wird es aber unter tonschichten gesammelt, die ähnlich einem Topfdeckel geformt sind. Dort findet man oben das Gas, dann das Öl u unten das Grundwasser. Die Lagerstätten bestehen meist aus porösen Gestein, etwa Sandstein. Bornmasten können mobil immer wieder aufgebaut werden, Bohrtürme bleiben ortsstabil. Wenn man auf Gas trifft kommt es zu einem gefährlichen Blow-out, das Bohrloch kann daher mit einem Blow-out-preventer sofort geschlossen werden. Die Bohrmannschaft arbeitet tag u Nacht u wird dann periodisch abgelöst. Die Lasten werden mit einem Flaschenzug bewegt, der mit einem Hebewerk kombiniert ist. Das Drehwerk bewegt die Bohrstange u damit den Meißel. Zur Bohrkontrolle wird das Bohrloch so unter Druck gesetzt, dass der Druck größer ist als der Druck des Umgebungsgesteins. Das Bohrloch kann bei Überdruck sofort durch blindbacken verschlossen werden. Die Spülung durch mit Ton vermischten Wasser wirkt dem gesteinsdruck entgegen, damit es nicht zu einem Blowout kommt. Die Spülung kühlt den Meißel, darf aber nicht mit der Bohrwand reagieren u beispielswiese einen Salzstock auflösen, denn dann würde das Bohrloch einbrechen, eine Tonschicht würde das Loch verschließen. Dann muss man anderen Lösungmaterialien verwenden. Außerdem entfernt die Spülung das bohrklein das durch den Meißel entsteht. Die ideale Bohrspülung verwandelt sich in eine puddingartige Paste, sobald die Pumpen abgeschaltet werden u wird wieder flüssig, sobald die Pumpen angehen (Thixotropie).Rüdiger Opelt , Autor von "2100. Die neue Welt