Read Dark Village (Bd. 1) - Das Böse vergisst nie by Kjetil Johnsen Online

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Nora, Benedicte, Trine und Vilde sind Freundinnen Schon immer Doch das B se lauert in dem kleinen Bergdorf, in dem sie leben Eine der vier hat nur noch 20 Tage zu leben, bis sie tot aufgefunden wird Nackt im See treibend.In Plastikfolie eingewickelt.Ermordet von jemandem, den sie kannte....

Title : Dark Village (Bd. 1) - Das Böse vergisst nie
Author :
Rating :
ISBN : 3649613018
ISBN13 : 978-3649613015
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Coppenrath Auflage 1 2 November 2013
Number of Pages : 582 Pages
File Size : 867 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Dark Village (Bd. 1) - Das Böse vergisst nie Reviews

  • Bücherdrache
    2019-05-20 05:41

    Vier Freundinnen, die große Liebe, Geheimnisse und Mord – Dies sind die Zutaten für den Auftakt der Dark-Village-Reihe. Anfangs wird dem Leser glaubhaft vermittelt, dass die vier Freundinnen Nora, Benedicte, Vilde und Trine ganz normale Teenager seien. Doch von Seite zu Seite entwickeln sich die Figuren mehr, sie werden vielschichtiger, sie werden lebhaft und der Leser hat sie am Ende des ersten Bandes mit all ihren Facetten und Geheimnissen kennengelernt. Die Fäden hat der Autor gekonnt gelegt.Fazit:Dadurch, dass die Charaktere im ersten Band vorgestellt werden, passiert nicht wirklich viel. Aber die Fäden sind gelegt, Spannung erzeugt worden. Durch die einfache Schreibe liest das Buch sich schnell. Ich bin gespannt auf den zweiten Band.

  • Madeline
    2019-05-19 07:40

    Kurzbeschreibung:Nora, Benedicte, Trine und Vilde sind Freundinnen. Schon immer.Doch das Böse lauert in dem kleinen Bergdorf, in dem sie leben.Eine der vier hat nur noch 20 Tage zu leben, bis sie gefunden wird.Nackt im See treibend.In Plastikfolie eingewickelt.Ermordet von jemandem, den sie kannte.Meinung:Ich habe schon lange nicht mehr ein Buch innerhalb eines Tages ausgelesen aber jetzt ist es endlich mal wieder passiert. ;) Ok ich hatte auch endlich mal wieder die Zeit dafür & das Buch hatte nur knapp 270 Seiten. :PIch habe des öfteren Gehört, dass die Buchreihe an 'Pretty Little Liars' erinnert und ich muss sagen, dass dies auch stimmt. Ich liebe 'PLL' (kenne nur die Serie) aber ich muss auch sagen, dass 'Dark Village' - in diesem Buch - den Anschein macht etwas tiefgründiger zu sein.Ich dachte nicht, dass mich 'Dark Village' so begeistert.Am Anfang des Buches, als beschrieben wurde wie 2 Personen die Leiche finden, viel es mir echt schwer den Schreibstil zu akzeptieren. Als dann aber die Geschichte (vor dem Leichenfund) anfing, fand ich mich sofort ins Buch rein.Die Dialoge zwischen den Personen fliegen zwar nur so dahin und am Anfang ist es schwer durchzusteigen wer der 4 Freundinnen jetzt was genau sagt aber nach einer kurzen Eingewöhnungsphase macht es richtig Spaß den Dialogen zu folgen. Es ist wie im realen Leben wenn wir miteinander reden. Vorallem wenn wir in einer größeren Gruppe reden... Jeder wirft mal was in die Runde und trotzdem ist es ganz normal für uns. Das macht das Buch so extrem real.Das einzige was mich etwas konfus macht ist, dass man jede Sicht der Hauptfiguren liest. Hier wird einem die Gedanken jeder Figur nahegelegt. Es verwirrt mich etwas aber es hat mir in vielen Szenen geholfen die Geschichte noch besser zu verstehen. Also eine Sache an die ich mich gewöhnen kann. ;)Der Autor versteht es kurz und bündig zu schreiben und nicht irgendwelche Szenen oder Gespräche ewig in die Länge zu ziehen. Das gefällt mir.Ich finde es gut, dass Kjetil Johnsen sich nicht scheut das Thema Sex, Naktheit, Intimität ... so offen anzusprechen und auch die Szenen offen zu beschreiben.Alle Personen sind so beschrieben, dass man sofort zu jeder Figur ein Bild hat. Ein Bild des Aussehens und auch ein Bild des seelischen Zustandes.Sie zeigen sich von Außen alle so furchtlos, aber haben doch im Inneren ihre Gefühle die sie geordnet bekommen müssen und die sie manchmal zu zerreißen drohen.Alle 4 Freundinnen haben ein Päckchen mit sich rum zu tragen.Desweiteren möchte man unbedingt wissen welches Geheimniss die neue Lehrerin und Nick haben.Trine, Vlide, Benedicte & Nora sind eindeutig alle ein potentielles Opfer. Jeder von ihnen kann aus Hass, Eifersucht, Begierde ... getötet wurden sein.Am Anfang hatte ich einen klaren 'Favoriten' - das hört sich etwas makaber an aber ich weiß grad nicht wie ich es am besten beschreiben kann - der die Leiche im See sein könnte, aber je besser man jedes einzelne Mädchen kennen lernt umso mehr kann jeder das Opfer sein. Das macht einen natürlich immer neugieriger.Die 4 Mädchen kommen sehr echt rüber. Auch ihre Ängste und Probleme sind sehr gut nachzuvollziehen. Eifersucht spielt hier eine sehr große Rolle und Eifersucht ist auch im wahren Leben eines der größten Feinde der Menschen.Die Geschichte finde ich jetzt schon großartig obwohl im 1. Teil noch nicht ganz so viel passiert. Ich würde eher sagen, dass der 1. Teil eine Kennenlernphase zwischen Leser und Protagonisten ist.Fazit: Die angesprochenen Themen machen nachdenklich, neugierig ... und lassen einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Ich freue mich bereits auf die weiteren Bände.

  • Bücherliebe
    2019-04-26 09:40

    Ein Ort, in dem das Böse lauert. Vier Freundinnen, so verschieden und doch unzertrennlich.Die Sportlerin Trine, Vilde die gerne unsichtbar wäre, Nora die sich für unsichtbar hält und Benedicte die alles dafür tut Bewunderung zu erheischen.Eine Mischung aus Krimi, Teeniedrama mit Erotikelementen. Was mir nicht bewusst war ist das die 5 Bände zusammen erst eine komplette Geschichte ergeben. Obwohl die Mädchen noch ziemlich jung sind, geht es zeitweise ganz schön heiß her. Ich mochte die Geschichte, weil ich anteil an den Abgründen der Mädchen genommen habe, ihre Unsicherheiten teilweise verstehe, Und gespannt bin ob sie diese Überwinden können, natürlich interessiert mich auch wer die beiden Ermordeten weiblichen Personen sein werden, obwohl ich da schon eine Ahnung habe.3,5 Sterne

  • Marie-Kristin Dammer
    2019-05-15 05:47

    "Sie wussten es nicht, aber der Stein war ins Rollen gekommen. Das Unglück hatte seinen Lauf genommen. Es ging auf zehn Uhr zu. Bald waren es noch zwanzig Tage, bis eine der vier Freundinnen aufgefunden werden würde. Nackt im See treibend. In Plastikfolie eingewickelt. Ermordet von jemandem, den sie kannte."["Dark Village 01" // Kjetil Johnsen // S. 47]Erster Satz:Plötzlich, mitten im September: ein heißer Tag.Inhalt:In dem kleinen Örtchen Dypdal in Norwegen leben die vier Freundinnen Nora, Vilde, Trine und Benedicte. Die Mädchen kennen sich bereits seit Kindheitstagen und gehen zusammen zur Schule. Alle vier sind fünfzehn Jahre alt und beschäftigen sich in ihrer Freizeit mit alterstypischen Sachen: das andere Geschlecht, Sex und sexuelle Neigungen, Parties. Jede von ihnen birgt ein Geheimnis, jede von ihnen hat ein Schicksal, von dem die anderen nichts wissen. Was sie jedoch alle nicht wissen: Eine von ihnen wird sterben.Schreibstil:Wenn man mit dem Lesen beginnt, wirkt der Schreibstil in Dark Village wie das reinste unkontrollierte Chaos. Kurze, prägnante, aber auch abgehackte Sätze in unmittelbarer Reihenfolge, beinahe, wie aus der Pistole geschossen und Dialoge, die zusammengewürfelt wirken, aber dadurch auch irgendwie sehr realistisch wirken. Mit der Zeit gewöhnt man sich an die Ansammlung aus Sätzen, die erst gar nicht so richtig zusammenpassen wollen, ja, man kann sogar eine merkwürdig raue Poesie in ihnen finden, die sich wie ein Lied einprägt. Für mich war der Schreibstil wie ein Film, der lediglich aus kurzen Szenen besteht, die immer wieder aufblitzen und einzelne Situationen zeigen - markant und blitzschnell. Manchmal stolpert man zwar über einige Satzzusammenhänge, insgesamt finde ich aber doch, dass "Dark Village" sehr interessant geschrieben ist - wenn auch immer noch jugendlich und simpel. Die Geschichte ist von einem allwissenden Erzähler geschrieben, der ständig die Perspektiven und Köpfe wechselt, sodass sich der Kurzszenenfilmeindruck noch verstärkt.Meine Meinung:Der Blick durch das Schlüsselloch ist eine zwiespältige Angelegenheit: Es ist gleichermaßen aufregend und gefährlich. Man tut etwas Verbotenes, beobachtet etwas, das man vielleicht nicht sehen sollte, nicht sehen dürfte. Und es kann erregend sein. Der Blick in diese düstere Welt hat aber auch seine Konsequenzen - man könnte erwischt werden, man könnte bestraft werden, man könnte verfolgt werden. Jedenfalls ist es nichts Ungefährliches, einen heimlichen Blick zu riskieren. Was das mit dem ersten Band der Dark Village Reihe aus Skandinavien zu tun hat? So einiges, fühlt sich das Lesen dieses Buches doch genauso an, wie der Blick durch das Schlüsselloch: aufregend, aber irgendwie auch verboten. Man sieht bzw. liest ständig Dinge, die erschüttern, erschrecken, neugierig machen, faszinierend, aber auch anzüglich sind, Dinge, die man nicht sehen dürfte, wenn man nicht der Leser wäre, der heimlich die Seiten durchblättert und immer tiefer in eine düstere, aber auch sehr menschliche Welt gezogen wird - eine Welt, die voller Geheimnisse und Tiefe steckt, die ich diesem kleinen Buch gar nicht zugetraut hätte.Vielleicht liegt es daran, dass solche mehrteiligen Serien für mich immer schnelle Lesequickies sind, die meistens nur Effekthascherei und Cliffhanger bieten - was im Übrigen auch bei Dark Village der Fall ist, aber auf einer ungewöhnlichen Ebene. Ich war noch nie in Skandinavien und weiß auch nicht, wie die Menschen und die Kultur dort sind (außer die Vorurteile, die man eben so hört natürlich), aber eins kann ich über skandinavische Bücher dennoch sagen: Sie haben einen sehr ähnlichen, eigenwilligen Stil. Nicht nur, was den Schreibstil betrifft, auch was die Figuren und die Handlung angeht und so ist auch Dark Village ein eher ungewöhnliches Buch, das sich viel mit Sex und Körperlichkeiten beschäftigt und dadurch diesen anzüglichen und derben Ton an den Tag legt - was ich um Übrigen sehr erfrischend und glaubwürdig fand. Das Buch ist außerdem sehr unbeschönigt geschrieben; also ziemlich offen und ehrlich und vor allen Dingen sehr realistisch, mit düsteren Themen, was dem Buch nur noch mehr Glaubwürdigkeit und auch Ernsthaftigkeit verleiht."Jeder dachte nur an sich. Dann war es am Ende auch egal, wenn ihre Freundschaft in die Brüche ging, schoss es Nora zum ersten Mal durch den Kopf."[S. 255]Aber auch genretechnisch ist "Dark Village" eigenwillig - ein Krimi ist es nicht, ein Thriller irgendwie auch nicht, aber es ist auch keine Liebesgeschichte. Es ist eine ganz außergewöhnliche und besondere Mischung aus allen drei Attributen und hat mir gerade durch diese Vielschichtigkeit gut gefallen. Gerade weil es hauptsächlich um (düstere) Probleme geht, die für mich immer im Vordergrund standen: ein Mädchen, das mit jedem Jungen ins Bett geht und dessen Mutter Drogen nimmt; zwei Mädchen, die etwas füreinander empfinden, aber nicht damit klarkommen; ein Mädchen, dass sich unwohl in ihrer Haut fühlt. Es ist einfach nichts, wie es auf den ersten Blick scheint - jede der Freundinnen hat ihre eigenen Probleme und Ängste und irgendwie scheinen sie doch alle zusammenzuführen. Was den Mord angeht, ist das im ersten Band eher nebensächlich - man weiß eben, dass eines der Mädchen sterben muss und rätselt die ganze Zeit, wer von ihnen es sein könnte, denn einen Grund hätte irgendwie jede von ihnen. Zwischenzeitlich werden immer wieder kleine Hinweise und Brotkrummen verteilt, die sich aber schließlich im Nichts verlaufen.Schade ist es dennoch, dass es wieder eine ewiglange Reihe sein musste, aber man kann auch einfach nicht zu lesen aufhören. Jedes Kapitel endet spannend und mit neuen Fragen und Geheimnissen und in jeder Ecke gibt, es irgendetwas zu erkunden oder zu sehen. Trotzdem hätte man auch einen dicken Roman daraus machen können - ich hätte ihn vermutlich in einer Nacht gelesen. Ansonsten bekommt man mit dem ersten Teil dieser Reihe aber richtig gute Unterhaltung, die sicherlich nicht das tiefgründigste ist, was man jemals gelesen hat, aber dennoch auf seine Weise sehr komplex zu sein scheint - außerdem kommt da ja noch so einiges, was es zu erkunden gilt. Ich jedenfalls bin positiv überrascht von dieser ungewöhnlichen Geschichte, die man nur verschlingen kann und die einfach Spaß macht, gleichzeitig aber auch schockiert und immer wieder zum Weiterlesen anregt.Fazit:Eine Geschichte, wie ein Blick durch das Schlüsselloch - aufregend, faszinierend, spannend. Mit einem Schreibstil, der blitzschnell und ausschnitthaft wie ein Film ist, wirft man immer wieder Blicke auf erschreckende, tiefgehende und menschliche Dinge, die die Geschichte zu einem Pageturner der besonderen Art machen. Man kann das Buch selten aus der Hand legen, muss sich aber erst einmal an den andersartigen Schreibstil und die Dialoge gewöhnen. "Dark Village: Das Böse vergisst nie" ist zwar kein literarisches Meisterwerk, aber es ist prägnant und komplex und erzählt von dem Leben vieler Figuren, sodass die Geschichte sprunghaft, aber auch vielschichtig wirkt. Wer etwas Leichtes und gleichzeitig erdrückend düsteres lesen und dabei dennoch nicht auf ein Jugendbuch verzichten möchte, das sich ein wenig abhebt, sollte es mit "Dark Village" versuchen!