Read Was wird hier eigentlich gespielt?: Strategien im professionellen Umfeld verstehen und entwickeln by Zita Küng Online

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Wann haben Sie sich in Ihrer Organisation zum letzten Mal gefragt Was wird hier eigentlich gespielt Oder h ren Sie sich eher fassungslos feststellen Ich glaube, ich bin im falschen Film Beides dr ckt aus, dass Sie sich auf eine bestimmte Situation vorbereitet und dazu b legungen f r eine erfolgreiche Aktion angestellt und diese umgesetzt haben ohne Erfolg Die anderen waren nicht mehr im Spiel oder nicht im gleichen Film Dies kann ganz verschiedene Ursachen haben Oft setzen wir mit der Analyse bei uns selbst und unserer Unzul nglichkeit an In diesem Buch wird der individuelle Aspekt erst in der zw ten H lfte behandelt, wenn es darum geht, die eigenen Strategien bewusst zu entwickeln Die erste H lfte des Buches widmet sich der Analyse der Situation Die Organisationsanalyse, wie sie Michel Crozier entwickelt hat, befasst sich mit den folg den vier Elementen Macht, Strategie, Spiel und Umwelt der Organisation Als Organisation bezeichnet er mehrere Personen, die einen gemeinsamen Zweck mit einer mehr oder weniger gro en Konstanz verfolgen Als Ensemble zeigen diese Elemente auf, dass es sehr viel aufschlu reicher ist zu verstehen, was eine Organisation zusammenhalten kann, als was die Organi tionsroutine st rt Sie werden deshalb herausfinden, wie Sie die Organisation als Ganzes mit steuern k nnen und wo Ihre Mit Gestaltungsm glichkeiten sind....

Title : Was wird hier eigentlich gespielt?: Strategien im professionellen Umfeld verstehen und entwickeln
Author :
Rating :
ISBN : 3540237755
ISBN13 : 978-3540237754
Format Type : EPub
Language : Deutsch
Publisher : Springer Auflage 2005 1 Juni 2005
Number of Pages : 168 Seiten
File Size : 973 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Was wird hier eigentlich gespielt?: Strategien im professionellen Umfeld verstehen und entwickeln Reviews

  • Pal
    2019-04-16 13:30

    Ich finde das Thema sehr interessant, aber ehrlich gesagt kann ich nicht nachvollziehen, wie dieses Buch auch nur eine 5-Sterne Bewertung erhalten konnte.Der Anfangsteil (über Modelle von Unternehmen) liest sich wie ein schlecht geschriebener Schulaufsatz der exakt eine Quelle zusammenfasst. "X sagt blah. Weiterhin sagt X blub, etc...", ohne irgendeine Argumentationsstruktur. Zufällig wird mal (komplett kommentarlos) eine Liste von zig "chinesichen Strategemen" reingeklatscht, keinerlei Bezug oder Erklärung dazu. Naja, immerhin kriegt man damit locker nochmal 2 Seiten rum.Dann folgt eine zig Seiten lange Auflistung von allen Gesellschafts- und Sport spielen die die Autorin kenn, inklusive Beschreibung von Spielfelden, Equipment etc... all das ohne den geringsten Bezug zu Machtspielen oder Strategien im professionellen Umfeld, wieder muss hier sehr offensichtlich Platz geschunden werden. Regelmäßig Aussagen wie "Darin sind Frauen besonders schlecht" ohne auch nur wenigstens eine Anekdote als Beleg.Selbst an der Stelle an der tatsächlcih mal Beispielhaft Situationen in Unternehmen diskutiert werden, wird irgendein reales Spiel als "Analyse" der Situation herngezogen, wie Schnitzeljagd. Was dann folgt ist wieder Seiten um Seiten Beschreibung davon wie man Schnitzeljagd spielt, komplett ohne Bezug zu der Unternehmenssituation, wie soll das in irgendeiner Weise hilfreich sein?

  • Elvira Klawitter
    2019-03-27 21:29

    Ein kraftvolles ideenreiches Buch, dass sich stark an der Realität entlang arbeitet. Ich durfte Frau Küng auf einem Seminar kennenlernen. Eine tolle, sehr authentische Frau. Richtig gut.

  • Annette Stoffels
    2019-04-15 17:36

    Das Buch ist sehr gut zu lesen und auch gut nachvollziehbar. Einige Dinge kann man für die eigene Karriere nutzen.

  • Rike Henkes
    2019-04-08 17:45

    Auf den ersten Blick mag es komisch anmuten, gruppendynamische Prozesse mit Spielen vergleichen zu wollen. Dennoch ist es meiner Meinung nach eine - wenn auch ungewöhnliche - sehr lohnenswerte Herangehensweise an Probleme, die jeder kennt, der in Gremien sitzt, wo Mehrheitsentscheidungen getroffen werden. Wieviel Gehör sich der Einzelne verschaffen kann, hängt häufig von Beziehungen und Umständen ab, die mit der Sache als solches - wenn überhaupt - nur indirekt etwas zu tun haben. Diese Zusammenhänge zu erkennen und danach sein eigenes Handeln auszurichten ist das Ziel, das Zita Küng mit der Anwendung der "Spieletheorie" auf den Ablauf der gruppeninternen Vorgänge wie Meinungsbildung und Entscheidungsfindung verfolgt. Das Interessante daran ist, dass man durch das Nachdenken, welches Spiel im Gange ist, eine gewisse Distanz zu dem Geschehen bekommt, die es ermöglicht, das Geschen mit anderen Augen, gewissermaßen in einer objektiven Sicht, wahrzunehmen. Gibt es beispielsweise eine Person, die sich immer sehr aufregt, wenn sie ihre Position nicht durchsezten kann, wird "Mensch ärgere Dich nicht" gespielt. Bei dieser Betrachtungsweise fällt es einem leichter, einen cholerischen Wutanfall mit etwas mehr Humor zu sehen. Auch wenn man auf die eine oder andere Strategie für das eigene Vorgehen vielleicht auch ohne Suche nach dem Spiel gekommen ist, so liegt der Reiz gerade darin, durch den Einsatz ungewohnter Mittel eine neue Sicht auf die Dinge zu bekommen. Es lohnt sich auf jeden Fall, sich mit dieser Art der Strategiefindung zu beschäftigen.

  • Manfred Josef Pauli
    2019-04-13 20:41

    Haben wir uns nicht schon oft gefragt, warum wir in unserem Beruf oft nicht das erreichen, was sie wollen? Nach der Lektüre von Zita Küngs Buch „Was wird hier eigentlich gespielt“ könnten wir neue Antworten auf diese Frage bekommen: Wir haben nicht verstanden, welches Spiel gespielt wird. Wir haben die falsche Taktik im Spiel eingesetzt. Oder wir haben beim falschen Spiel mitgespielt.Zita Küng stützt ihre Arbeit auf Erkenntnisse des französichen Organisationssoziologen Michel Crozier, der vier Elemente bei Organisationsanalysen identifiziert: Macht, Strategie, Spiel und Umwelt. Dabei ist für ihn grundsätzlich „Organisation“ alles, wo mehrere Menschen ein Ziel erreichen wollen. Der Zusammenhalt innerhalb dieser Organisation ist dann das Spiel, das Spiel, das mit seinen Regeln und Vorgaben dieser Zielerreichung dienen soll. Jede Organisation beeinflusst und wird beeinflusst von der sie umgebenden Umwelt. Und innerhalb der Organisation bestehen Machtverhältnisse, wobei im Gegensatz zu anderen Machtdefinitionen Crozier Macht da sieht, wo Menschen in Kommunikation treten. Somit bleiben zwar formale Machtasymmetrien bestehen, aber dank der informellen Machtpotenziale bestehen in jeder Kommunikationssituation neue, schwankende Machtsituationen. Wer obsiegt, hängt damit nicht mehr allein von der formalen Machtzuweisung ab, sondern vom geschickten Gebrauch jedes Einzelnen, jeder Einzelnen, der ihm oder ihr zur Verfügung stehenden Ressourcen.Und genau hier setzt Küngs Buch an, das zwar nicht explizit für eine spezielle Profession geschrieben ist, sondern vor allem aus dem Management seine Quellen hat. Wenn die Organisation und ihr Zusammenhalt als Spiel betrachtet werden kann und es auf den geschickten Gebrauch der individuellen Ressourcen ankommt, dann gilt es, das jeweilige Spiel zu erkennen und zu prüfen, ob an diesem Spiel teilgenommen werden soll und wie es zu gewinnen ist.Das erfrischende an diesem Buch ist nun, dass hier nicht narrativ komplexe Organisationsprobleme wissenschaftlich-abstrakt angehandelt werden, sondern mit den Spielvergleichen von uns allen sehr vertrauten Spielen wie Mühle, Fangen, Fechten, Armdrücken bis hin zu komplexen Spielen wie Schach oder Tour de France bis hin zu klassischen Kinderspielen, der Alltag in Organisationen und komplexen Entscheidungsstrukturen verglichen werden mit Situationen, die uns nur zu bekannt vorkommen.Der große Erkenntnisgewinn, der aus diesem Buch möglich ist, besteht darin, dass mit Hilfe dieser Sichtweise eigene Stärken und Schwächen im Durchsetzen von Interessen und dem Verfolgen allgemeiner Ziele, leichter erkennbar werden und somit die eigenen Fähigkeiten hinsichtlich der eigenen Erwartungen besser abgeglichen werden können. Der Spielvergleich hilft somit personelle Konstellationen besser aufzudecken und die eigene Strategie beim Mitspielen zu verbessern. Gerade in der Planung kommt es auf geschickte Strategien an, und die zahlreichen Fallbeispiele lassen sich leicht auf planerische Verhältnisse übertragen, wenn sie ohnehin nicht so oder so ähnlich bekannt sind.Dass dieses Buch noch dazu angenehm zu lesen ist, durch tabellarische Übersichten und einer guten Gliederung auch als Kompendium genutzt werden kann und mit humorvollen Abbildungen aufgelockert ist, verstärkt den hohen Nutzwert ebenso wie die zahlreichen Beispielsituationen.Und einige werden danach sicher wieder mal Lust verspüren eine Runde „Mensch, ärgere Dich nicht“ zu spielen.

  • Christine Baur
    2019-04-21 20:57

    In wohltuender Ergänzung zu den unzähligen Ratgeberinnen für die eigene Karriereplanung lädt uns Zita Küng ein, aus einem neuen Blickwinkel auf das alltägliche Chaos um uns herum zu schauen. Der Perspektivenwechsel führt zur notwendigen Distanz, um eigenmächtig zu handeln und spielerisch Strategien zu entwickeln. Klare kurze Erklärungen, zahlreiche Beispiele und eine sehr verständliche Sprache machen das Lesen zum Vergnügen und die Umsetzung einfach und nachvollziehbar.