Read Wir tun was für Bienen: Wildbienengarten, Nisthilfen und Stadtimkerei by Cornelis Hemmer Online

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Honig und Wildbienen sind in Not Parasiten, Krankheiten und Pestizide bedrohen die Honigbiene Die Lebensr ume der Wildbienen werden zerst rt und viele Arten stehen auf der Roten Liste Doch dagegen kann man etwas tun Vom bl tenreichen Bienengarten ber selbst gebaute Insektenhotels bis hin zur kleinen Stadtimkerei zeigt dieses Buch mit Anregungen, Tipps und praktischen Anleitungen, wie man den Bienen helfen kann Und wie bei den Bienen, so gilt auch hier Gemeinsam sind wir stark und k nnen etwas Gro es bewirken....

Title : Wir tun was für Bienen: Wildbienengarten, Nisthilfen und Stadtimkerei
Author :
Rating :
ISBN : 3440154122
ISBN13 : 978-3440154120
Format Type : Paperback
Language : Deutsch
Publisher : Franckh Kosmos Verlag Auflage 2 23 November 2017
Number of Pages : 128 Seiten
File Size : 976 KB
Status : Available For Download
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Wir tun was für Bienen: Wildbienengarten, Nisthilfen und Stadtimkerei Reviews

  • Michael Held
    2019-02-28 13:57

    In diesem Buch wirbt das Autoren-Paar Corinna Hölzer und Cornelis Hemmer für mehr und vielfältigere Natur auf Balkonen, in Gärten, landwirtschaftlich geprägten Gebieten und Innenstädten. Honigbienen und Wildbienen sollen wieder Lebensräume haben, und wir Menschen dürfen uns an bunt blühender Vielfalt, "wilden" Ecken und Flächen und eben an den unterschiedlichsten Bienenarten erfreuen. Damit es nicht bei gut gemeinten Sympathiebekundungen bleibt, zeigen die Autoren Zusammenhänge und gegenseitige Abhängigkeiten in den Lebensräumen auf, in denen Bienen zu finden sind. Außerdem werden ganz unterschiedliche Ideen aufgezeigt, wie jeder einzelne ganz konkret etwas für (Wild-) Bienen tun und "kleine Zeichen" setzen kann. Kräuterspiralen, bepflanzte Baumscheiben, Dachbegrünung und künstliche Nisthilfen - fachkundig ausgeführt - seien hier als Beispiele genannt. Auch die Aufgabenverteilung im Honigbienenvolk, der Lebensweg der Arbeitsbiene, die Kommunikation und unterschiedliche Gefährdungen der Honigbiene werden leicht verständlich dargestellt. In einem eigenen Kapitel zur Imkerei werden verschiedene Formen bzw. "Philosophien" des Imkerns kurz vorgestellt und hilfreiche Hinweise gegeben für alle, die sich überlegen, in dieses faszinierende Hobby einzusteigen. Nicht zuletzt geht es um das Verhältnis von Mensch und Biene, den gegenseitigen Nutzen und die Verantwortung der Gesellschaft. Das letzte Kapitel macht nochmals deutlich, aus welcher Motivation und zu welchem Ziel dieses Buch geschrieben ist. Die Initiative "Deutschland summt" wird vorgestellt und zum Mitmachen animiert. Denn dieses Buch ist kein Imker-Handbuch oder Wildbienen-Bestimmungsbuch, sondern eines, das Sympathien für die Bienen wecken will, Anregungen für mehr Natur im eigenen Umfeld gibt und anstiften will, sich mit konkreten kleinen Schritten auf den Weg zu machen für eine Umwelt, in der Bienen und Menschen voneinander profitieren und gut miteinander leben können.

  • Tirana
    2019-03-12 14:35

    Das Bienensterben ist jetzt (endlich) auch von der breiten Öffentlichkeit zur Kenntnis genommen worden und steht exemplarisch für den zunehmenden Verlust an naturnahen Lebensräumen und den darin vorkommenden Arten, Biodiversität genannt. Dies Buch ist nun eine engagierte Publikation, die alle Facetten der Bedrohung der Bienen (und damit ist nicht nur die allseits bekannte Honigbiene gemeint) aufzeigt und Möglichkeiten aufzeigt, wie wir selbst etwas für diese Hautflügler tun können.Das Buch ist zweigeteilt: es beschäftigt sich einerseits mit der Honigbiene, andererseits aber auch mit den ca. 560 übrigen Wildbienen, die für Deutschland nachgewiesen sind. Zunächst wird ausführlich (da von zentraler Bedeutung) auf die Rolle der Honigbiene (und auch der Wildbienen) als Bestäuber zahlloser Pflanzen eingegangen und es werden dabei auch differenzierte Angaben über die „Bienenfreundlichkeit“ einzelner Blütenpflanzen gemacht. Diese Argumentation führt folgerichtig zu recht konkreten Angaben für den Heimgärtner und von hier zu den Ansprüchen, die die Autoren an eine – hoffentlich zahlreiche – neue Generation von Imkern haben. Ausführlich wird auf die verschiedenen Ursachen des um sich greifenden Bienensterbens eingegangen (sofern bekannt) und es wird auch auf die Auswirkungen der Veränderungen in unserer Umwelt auf die Nahrungs-Spezialisten (was die Nahrungspflanze angeht) und –Generalisten (zu denen auch die Honigbiene gehört) eingegangen. Letztlich ist das letzte Kapitel des Teils den „Hilfen für die Honigbiene“ gewidmet. HEMMER & HÖLZER legen dabei u. a. besonderes Gewicht auf eine starke Vernetzung und einen standardisierten Daten – Transfer zwischen den Imkern.Im Folgenden umreißen die Autoren die Fülle der übrigen Wildbienen (von denen die Hummeln sicher noch die bekanntesten sind), geben einen kurzen Abriss ihrer Biologie und einen sehr kurzen Bestimmungsschlüssel für die wichtigsten Gruppen innerhalb dieser Fülle von Arten. Auch dieser Teil ist analog aufgebaut und endet letztlich im Kapitel „Hilfe für Wildbienen“. Im Abschluss finden sich Kapitel zu „Mensch und Biene“, in dem nicht nur ein kurzer Abriss der Geschichte der Imkerei gegeben wird, sondern auch mit Kritik an den heutigen Bedingungen, unter denen Honigproduktion abläuft, nicht gespart wird, und zu der von den beiden Autoren ins Leben gerufene Aktion „Deutschland summt“.HEMMER & HÖLZER haben mit diesem Buch ein sehr engagiertes Plädoyer für den Artenschutz – hier am Beispiel unserer Bienen – gegeben, unterfüttert mit reichhaltiger Information zur Biologie und Ökologie unserer Honigbiene, aber auch der Wildbienen. Selbstverständlich ist dies kein Bestimmungsbuch – wie sollte es auch sein - , sondern eine fundierte Informationsquelle, um sich ein konkreteres Bild über das gegenwärtige Massensterben nicht nur der Bienen, sondern vieler Insekten, zu machen. Eine Zusammenfassung wichtiger Teile des Buches findet sich im vorderen Umschlagdeckel, eine Zusammenstellung der „Bienen des Jahres 2013 – 2017“ (mit netten fotografischen Abbildungen) im hinteren. Nach Lektüre dieses Buches wird einem die Vielschichtigkeit dieses Problems des Artenschwunds klar und damit auch die Schwierigkeit, geeignete Gegenmaßnahmen sinnvoll einzuleiten. Es ist eben nicht damit getan, sich im nächsten Baumarkt ein „Insekten-Hotel“ zu kaufen, hinzuhängen – und fertig!Mich persönlich hat dies Werk sehr angesprochen und ich habe es an einem Stück durchgelesen – es ist überdies sehr ansprechend geschrieben und illustriert. Als eine wichtige Faktenquelle für Diskussionen sei sie jedem engagierten Naturschützer ans Herz gelegt (ich glaube, es wäre auch etwas für den Biologie – Unterricht an unseren Schulen). Kurz: überaus empfehlenswert

  • Karlheinz
    2019-02-24 15:42

    Das Thema Bienensterben taucht fortwährend in den Medien auf. Gemeint ist hiermit der starke Rückgang der westlichen Honigbienen aufgrund von Monokulturen, Pestiziden usw. und damit ausbleibende Bestäubung mit fatalen Folgen für die Lebensmittelproduktion.Bei diesem Buch handelt es sich um einen Ratgeber rund um das Thema Bienen, was nicht mit Imkerei gleichzusetzen ist. Hierbei geht es nicht nur um die neun unterschiedlichen Arten der Honigbienen, sondern ebenso um die mehr als 20.000 Wildbienenarten.Gegliedert ist das Buch in sieben Kapitel:Bienen, Pflanze, LebensräumeHonigbienenHilfe für die HonigbienenWildbienenHilfe für die WildbienenMensch und BieneDie Initiative Deutschland summtCorinna Hölzer und Cornelis Hemmer schaffen es mit einfachen Worten viel Wissenswertes rund um das Thema Bienen bzw. Wildbienen zu vermitteln. Es geht hierbei ebenso darum was jeder einzelne von uns tun kann um den Bienen den Strukturwandel zu erleichtern und den Rückgang aufzuhalten. Das Buch enthält viele simple Tipps gespickt mit Tabellen sowie schönen und anschaulichen Bildern helfen dabei.Fazit: Ein Buch das mir vor allem die Wildbienen näher gebracht hat, denn diese waren mir in dieser Vielfalt (über 20.000 Arten) noch gar nicht bekannt. Somit fünf Sterne für das Buch und wenn wir alle ein wenig mitsummen, geht es mit den Bienen auch bald wieder aufwärts.