Read Einübung im Christentum · Zwei kurze ethisch-religiöse Abhandlungen · Das Buch Adler oder Der Begriff des Auserwählten by Walter Rest Online

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Der vierte Band der Kierkegaard Gesamtausgabe in vier EinzelbndenAls Kierkegaard seine Laufbahn begann, schien er der freien Wissenschaft der gefhrlichste aller Gegner werden zu sollen Ein Denker von diesem Range und zugleich ein Prediger Ein Philosoph so gro angelegt wie keiner zuvor in Dnemark In ihm ward die Probe auf das Exempel gemacht Georg BrandesDie Zuordnung der drei philosophisch theologischen Werke Kierkegaards, die dieser Band enthlt, ergibt sich aus ihrem inneren und ihrem historischen Zusammenhang Alle drei Schriften stammen aus der letzten Schaffensperiode des dnischen Philosophen.Das erste Werk, Einbung im Christentum, gehrt zu den Hauptschriften Kierkegaards und kann als Schlustein in der Reihe seiner unter Pseudonym erschienenen Schriften betrachtet werden Kierkegaard hat hier das groe Anliegen seiner schriftstellerischen Arbeit in einer Abhandlung verdichtet Die Christenheit zum Christentum zu erziehen Er will kein neues Lehrbuch oder gar einen Katechismus bieten, sondern die christliche Existenz und deren Bewltigung durch den Einzelnen Christen hier und jetzt erhellen Christentum ist fr ihn eine geschichtliche Aufgabe, die eine persnliche Leistung verlangt und den Christen, gleich wo er in der Welt steht und was er sein mag, ganz und ausschlielich fordert Deshalb will Kierkegaard den Menschen, der sich zur Christenheit zhlt, wandeln, will ein Grundverhalten einben, das ihn erst zum wirklichen Christen macht.Die Zwei kurzen ethisch religisen Abhandlungen sind gleichsam Musterlektionen ber eng begrenzte Themen im Geiste der Einbung ins Christentum, und Das Buch Adler vermittelt uns einen einzigartigen Einblick in die ganz persnliche Art des Verfassers, sich von seinem Begriff des Christlichen her mit Menschen und Strmungen seiner Zeit auseinanderzusetzen....

Title : Einübung im Christentum · Zwei kurze ethisch-religiöse Abhandlungen · Das Buch Adler oder Der Begriff des Auserwählten
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ISBN : 9783423133852
ISBN13 : 978-3423133852
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : dtv Verlagsgesellschaft Auflage Gesamtausgabe in 4 Einzelb nden 1 Oktober 2005
Number of Pages : 576 Seiten
File Size : 589 KB
Status : Available For Download
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Einübung im Christentum · Zwei kurze ethisch-religiöse Abhandlungen · Das Buch Adler oder Der Begriff des Auserwählten Reviews

  • Hans Arnold
    2019-03-27 16:31

    Was Kierkegaard im 19. Jahrhundert in diesem Buch beschreibt, hat sich weiterentwickelt - Christentum als Staatsgebilde, tauglich für alles mögliche, nur nicht für die Heilung, Heiligung des Einzelnen.Wer darin übereinstimmt und für sich einen Noah-Weg sucht, dem ist dieses Büchlein zu empfehlen.

  • Frank Krattinger
    2019-03-23 15:44

    Kierkegaards Kritik an einem institutionalisierten Christentum, das auf den individuellen Wohlfühlfaktor bei größtmöglicher Unverbindlichkeit der Glaubensinhalte und -forderungen an den Einzelnen setzt, ist heute aktueller denn je. In Zeiten, in denen sich die Kirche als Anbieter von Sinnstiftungsmodellen versteht, ihre Pfründe eifersüchtig hütet und die Gläubigen mit hohlen Parolen und leeren Worthülsen abspeist (Perspektive 2014), kommt Kierkegaards Konzept einer streitenden Kirche, sein Plädoyer für den Glauben als Existenzvollzug als ein wuchtiges Korrektiv daher. Eine großartige Mischung aus Christologie, Existenzphilosophie und Kirchenkritik!

  • Roman Nies
    2019-03-16 10:52

    Wenn man sich den Glaubensbegriff Kierkegaards vergegenwärtigt, versteht man sofort seine Kritik am Christentum seiner Zeit. Er protestiert mit maßloser Ironie gegen die protestantische Mittelmäßigkeit der zwischen Welt und Christentum vermittelnden Staatschristen und zugleich gegen Hegel, der diese Vermittlung sanktioniert hatte, indem er im Staat den wandelnden Gott auf Erden sah. Im sogenannten christlichen Staat protegiere das Menschliche das Göttliche. Das Christentum habe im Laufe der Zeit immer weniger seinem wahren Charakter gemäß gelebt: als das Göttliche. Das echte Christentum, wie das Urchristentum es war, hätte damals kein Staatsmann als eine vom Staat zu beschützende Aufgabe angesehen, sagt K. Ein entartetes Christentum der feigen Menschenfurcht und der Mittelmäßigkeit vertrüge sich mit dem weltlichen Staat. Der Staat sei aber immer weltlich, und es ist darum Lüge und Widersinn, ihn zum Protektor des Christentums zu machen.Marx und Kierkegaard verzweifeln an Staat und Kirche und dem von diesen Mächten geformten Menschen ihrer Zeit. Die Versöhnung Hegels, in der dies alles gerechtfertigt worden war, schlug bei ihnen zur Revolte um, zur sozialen bei Marx, zur christlichen bei Kierkegaard. Da war Marx biblischer als Hegel, der die Bibel nicht als Gotteswort sondern Menschenwort verstand. Während aber Marx im Kollektiv-Menschen der klassenlosen Gesellschaft das Heil sucht, also in einem Ideal-Menschen, der nun doch wieder im Stile Hegels uniform und reiner Begriff ist, aber damit auch ohne Ich und ohne Entscheidung, ohne Verantwortung und Freiheit, schreitet Kierkegaard zu einer endgültigen Überwindung Hegels, indem er den Einzelnen mit der Einmaligkeit seines Wagens und Entscheidens ruft. Er, dieser Mensch der Innerlichkeit, ist der eigentliche Mensch. Er hat nicht nur die bürgerliche Gesellschaft, er hat die ganze menschliche Kultur überwunden, ja er hat die Welt überwunden. Gerade in der Angst hat er das Zeitliche in seiner Brüchigkeit durchschaut. Es ist absolut nicht das Anderssein der Idee. Das Gegenteil ist der Fall. Die Realistik seiner Schauweise offenbart Kierkegaard die Unsicherheit, ja Nichtigkeit des Zeitlichen. Und so unterwirft er sich dem Ganz-Anderen und erwartet einzig von seinem Wort die Rettung des Menschen. Es ginge um das Absolute und das Ewige in der Zeitlichkeit, ja. Aber nicht so, wie Hegel sich das vorgestellt hatte. Nach Kierkegaard braucht das Christentum echte, wahrhafte Geistliche, aber keine Soldaten und Diplomaten: "Geistliche, welche 'die Menge' trennen können und sie zu Einzelnen machen; Geistliche, die nicht zu große Ansprüche machten an das Studieren und nichts weniger wünschten als zu herrschen; Geistliche, die, womöglich, gewaltig beredsam, nicht weniger gewaltig wären im Schweigen und Erdulden; Geistliche, die, womöglich, Herzenskenner, nicht minder gelehrt wären in Enthaltsamkeit von Urteilen und Verurteilen; Geistliche, die Autorität zu brauchen wüssten mit Hilfe der Kunst, Aufopferungen zu machen; Geistliche, die vorbereitet, erzogen, gebildet wären, zu gehorchen und zu leiden, so dass sie mildern, ermahnen, erbauen, rühren, aber auch zwingen könnten - nicht durch Macht, nichts weniger, nein, durch den eigenen Gehorsam zwingen und vor allem alle Unarten des Kranken geduldig leiden, ohne gestört zu werden... Denn das Geschlecht ist krank und, geistig verstanden, krank bis zum Tode".Eine gewisse Aktualität kann man Kierkegaards Ausführungen über das Christentum seiner Zeit nicht absprechen. Dis ist ein weiterer Beweis dafür, dass die Menschen an sich unverbesserlich sind, auch wenn sie im frommen Gewand daherkommen. Wenn die biblische Botschaft nicht greift, dann greift gar nichts.

  • Dr. Johannes Roman Lehner
    2019-03-02 14:49

    Seriöser Anbieter, netter Kontakt, gute Qualität, sehr zu empfehlen !!!!Seriöser Anbieter, netter Kontakt, gute Qualität, sehr zu empfehlen !!!!