Read Ambrose Bierce - Allein in schlechter Gesellschaft: Biographie by Roy Morris Online

ambrose-bierce-allein-in-schlechter-gesellschaft-biographie

.deFantastik Verleger Frank Festa z hlt Ambrose Bierce neben Edgar Allan Poe und H.P Lovecraft zu den drei Eckpfeilern der amerikanischen Horrorliteratur , der angesehene Schweizer Haffmans Verlag widmete ihm eine bibliophile Werkausgabe Einer breiten Leserschaft ist er allenfalls dank seines zynischen Nachschlagewerks Des Teufels W rterbuch und einiger Geschichten ber den B rgerkrieg ein Begriff Dabei galt Bierce in der zweiten H lfte des 19 Jahrhunderts als der bekannteste und umstrittenste Wortschmied des nordamerikanischen Kontinents Wie er zu dieser aus seiner Sicht u erst zweifelhaften Ehre kam, ist eine ausgesprochen spannende Geschichte Zwei gro e Themenkomplexe machen die Biografie von Roy Morris zu einer hoch brisanten Lekt re der amerikanische B rgerkrieg und Bierce einzigartige Stellung als scharfz ngiger Kolumnist Aus n chster N he k nnen wir beobachten, wie auf den Schlachtfeldern des B rgerkrieges aus einem jugendlichen Hei sporn ein junger Mann wird, der dem engstirnigen Glauben seiner bigotten Eltern abgeschworen hat und sich einer zunehmend skeptischen Weltsicht zuwendet Nach dem Krieg strandet Bierce in San Francisco, wo er als Journalist Arbeit findet und immer bissigere Artikel schreibt Parallel dazu verfasst er eine Reihe von Erz hlungen, die als literarische Verarbeitung von Kriegserlebnissen beispiellos sind Einerseits sind sie bis ber die Schmerzgrenze hinaus realistisch, andererseits bedienen sie sich geschickt bei Motiven der Schauerliteratur Die besten liegen in L gengeschichten und Fantastische Fabeln gesammelt vor Allein in schlechter Gesellschaft ist nicht nur die musterg ltige Biografie eines Mannes und seiner Zeit, sondern bietet erstmals in deutscher Sprache auch zahlreiche Ausz ge aus Briefen und journalistischen Arbeiten von Ambrose Bierce eine Fundgrube f r alle, die schon immer vermutet haben, dass die Wurzeln der Horror Literatur bis tief in unsere Wirklichkeit hineinreichen Aus Des Teufels W rterbuch Zyniker, der Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten Eben so ein Schuft war Ambrose Bierce G be es nur mehr von seiner Sorte Hannes Riffel...

Title : Ambrose Bierce - Allein in schlechter Gesellschaft: Biographie
Author :
Rating :
ISBN : 3251202863
ISBN13 : 978-3251202867
Format Type : E-Book
Language : Deutsch
Publisher : Haffmans Verlag 1999
Number of Pages : 563 Pages
File Size : 873 KB
Status : Available For Download
Last checked : 21 Minutes ago!

Ambrose Bierce - Allein in schlechter Gesellschaft: Biographie Reviews

  • FrizzText
    2019-04-03 14:16

    Es sollte angesichts der Tatsache, dass die USA derzeit wohl wieder in einen Krieg ziehen (müssen?) - angesichts dieser globalen Lage eine Beschäftigung mit Bierce wohl besonders wieder angeraten sein. Kein amerikanischer Schriftsteller hat so eindringlich die Abschlachtmentalität von Kriegskontrahenten gebrandtmarkt wie er. Er hat Meilensteine amerika-kritischer Literatur in die Welt gesetzt, die man angesichts der derzeitigen welt-politischen Situation sich noch einmal zu Gemüte führen sollte. Bierce verhielt sich wahrlich nicht solidarisch zur Cowboy-Mentalität - obwohl er Absolvent einer Militärakademie war. Er wusste, dass schnelles Säbelrasseln oft untergründig auf einer zu hinterfragenden, puritanischen Religiösität basierte. Wir sprechen heutzutage von Kreuzzugs-Mentalität. Bierce formulierte damals u.a.: "GESCHICHTE = Rechenschaftsbericht, meist verdreht, über Ereignisse, meist unwichtige, verursacht von Herrschern, meist Rittern, und Fußsoldaten, meist Idioten. - HISTORY = an account, mostly false of events, mostly unimportant, which are brought about by rulers, mostly knaves, and soldiers, mostly fools." Die ausführliche Biographie gibt uns eine Unmenge von Denkanstößen - nicht nur zum Verständnis der Vergangeneheit - sondern auch zum sensibleren Zurechtfinden in der Gegenwart.

  • None
    2019-03-20 21:41

    Der Autor ist (laut Klappentext) Experte für den amerikanischen Bürgerkrieg. Das merkt man dem Buch unangenehm an. Obschon natürlich der Bürgerkrieg zentral für das Thema ist, hat man doch den Eindruck, Bierce ist nur ein lästiges Beiwerk von dem der Autor möglichst schnell zu Details des Bürgerkriegs zu kommen versucht, die _absolut_nichts_ mit Ambrose Bierce zu tun haben.