Read Universal-Bibliothek Nr. 5113(2): Über die Ursache, das Prinzip und das Eine by Giordano Bruno Online

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bersetzung und Anmerkungen von Philipp Kipple Zeittafel, Literaturhinweise und Nachwort von Alfred Schmidt...

Title : Universal-Bibliothek Nr. 5113(2): Über die Ursache, das Prinzip und das Eine
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ISBN : 3150051134
ISBN13 : 978-3150051139
Format Type : PDF
Language : Deutsch
Publisher : Reclam, Philipp, jun GmbH, Verlag Auflage 1 1986
Number of Pages : 199 Seiten
File Size : 687 KB
Status : Available For Download
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Universal-Bibliothek Nr. 5113(2): Über die Ursache, das Prinzip und das Eine Reviews

  • brahei
    2019-03-03 06:14

    WARNUNG! diese reklamausgabe ist mit einer derart kleinen schrift gesetzt, dass es fast unmöglich ist, eine seite ohne augendruck fertig zu lesen. nicht nur das, sondern auch das raue papier trägt zusätzlich dazu bei!kurz: ein toller inhalt in der falschen verpackung. besser ist's, den giordano als ein ordentliches buch zu kaufen, da das lesen ja nicht nur ein inhaltliches vergnügen sein soll!!!

  • Amazon Customer
    2019-03-25 13:39

    De la causa, principio et uno- Über die Ursache, das Prinzip und das Eine- ist der zweite naturphilosophische Dialog, den Giordano Bruno im Jahre 1584 in London herausgegeben hat. Er kritisierte mit dieser Schrift die herrschende Lehrmeinung der Scholastik, die sich auf die Autorität des Aristoteles beruft. Bruno entwirft hier eine grandiose, die scholastische Kosmologie zertrümmernde Weltansicht. Gott- die Wirkursache, sofern er die Welt lenkt, das Prinzip, sofern er sie von innen durchdringt, beseelt und gestaltet, und das Eine, nämlich das unendliche Universum selbst- musste aus eigener Notwendigkeit ein unendliches Universum schaffen, um sich in ihm zu entfalten. Da die Welt Wirkung einer unendlichen Ursache und eines unendlichen Prinzips ist, muss sie auch hinsichtlich ihrer körperlichen Seinsart unendlich groß sein.Bruno setzt in seiner fast monistischen Philosophie Schöpfung und Schöpfer, natura naturans und natura naturata, in eins. So wird auch die Natur göttlich- Natura est Deus in Rebus- sie fallen zusammen in der Materie, die Quelle der Formen ist: "Wir sehen, das alle Formen der Natur aus der Materie entspringen und auch wieder in sie zurückkehren; daher scheint es wirklich nichts zu geben, was beständig dauerhaft, ewig und als Prinzip zu gelten würdig wäre, außer der Materie." Die Materie wird als fruchtbar und doch immer sich gleichbleibend, und daher als einziges substantielles Prinzip bezeichnet, was wiederum an die Erkenntnisse der modernen Teilchenphysik erinnert. Nur ein Beispiel u. v. aus Fritjof Capras Tao der Physik:"Die einzige Möglichkeit, subatomare Teilchen weiter zu teilen, ist, sie mit hoher Energie zusammenprallen zu lassen. Auf diese Weise können wir Materie immer weiter zerlegen, erhalten aber niemals kleinere Teile, weil wir eben aus der am Prozess beteiligten Energie Teilchen erzeugen. Die subatomaren Teilchen sind also gleichzeitig zerstörbar und unzerstörbar."