Read Kommunikationssteuerung: Wie Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht by Lothar Rolke Online

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UL Neue Impulse f r die Kommunikationsplanung und pr fung sowie Praxisbeispiele f r Kommunikationssteuerung und Wertsch pfung u.a aus den Unternehmen Deutsche Bahn, Deutsche Post DHL, Deutsche Telekom, GIZ, ING DiBa, Lufthansa Group, MAN Diesel Turbo, Mainova, SAP, Siemens und Union Investment Das Buch behandelt die wichtigsten Fragen zur erfolgreichen Steuerung von Unternehmenskommunikation in der Praxis und schlie t dabei die Grundlagendiskussion um Kommunikation als Wertsch pfung ein Kommunikationssteuerung wird als zielorientierter und revolvierender Managementprozess gezeigt, der einen fortlaufenden Dialog und die kontinuierliche Auswertung von Daten ebenso erfordert wie die pers nliche Kommunikations und Managementkompetenz Dabei korrespondiert die Zielplanung mit dem Wirkungsmanagement der Ergebniserfassung, seinen Interventionen und Nachsteuerungen Neben einigen theoretisch angelegten Beitr gen bietet das Buch eine Vielzahl von Praxisbeispielen f r Kommunikationssteuerung und Wertsch pfung Renommierte Autoren aus Wissenschaft und Praxis erl utern aus verschiedenen Perspektiven den Fortschritt in der Debatte um den Wertsch pfungsbeitrag von Kommunikation und vermitteln praxisorientiertes Erfahrungswissen ber die kommunikativen Steuerungsm glichkeiten von Unternehmen Herausgegeben von Prof Dr Lothar Rolke Hochschule Mainz und Dr Jan Sass LAUTENBACH SASS...

Title : Kommunikationssteuerung: Wie Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht
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ISBN : 3110440474
ISBN13 : 978-3110440478
Format Type : Kindle Edition
Language : Deutsch
Publisher : De Gruyter Oldenbourg Auflage 1 26 September 2016
Number of Pages : 377 Pages
File Size : 586 KB
Status : Available For Download
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Kommunikationssteuerung: Wie Unternehmenskommunikation in der digitalen Gesellschaft ihre Ziele erreicht Reviews

  • Manfred Piwinger
    2019-03-29 20:16

    Eine alleinige Abhandlung zu dem Aspekt der Kommunikationssteuerung verblüfft im ersten Moment. Denn gewöhnlich lesen wir darüber im Zusammenhang mit Controlling oder Kampagnen. Die Frage ist also: Rechtfertigt "Steuerung" als alleiniges Thema eine eigene und zusammenfassende Darstellung? Eine erste Antwort finden wir, wenn wir uns die Inhaltsübersicht ansehen und uns mit der Herausgeberschaft und den Autoren befassen.Die beiden Herausgeber, Lothar Rolke und Jan Sass, der eine Hochschulprofessor, der andere Inhaber einer renommierten Beratungsgesellschaft, verantworten derzeit den 2002 gegründeten Facharbeitskreis "Kommunikationssteuerung und Wertschöpfung". So lag es nahe, mit dem über die Jahre angesammelten Wissen an die Öffentlichkeit zu gehen.Die Autoren der insgesamt 25 Beiträge gehören mehrheitlich dem Facharbeitskreis als Mitglied an oder waren in anderen Fällen in ihren Unternehmen Gastgeber für den Arbeitskreis. Für sich genommen, belegt das eine entsprechende Expertise. Sehr hilfreich ist es, dass in der Einleitung die einzelnen Beiträge kurz vorgestellt werden. Insgesamt bewegt sich das Themenspektrum auf der Ebene der Organisationskommunikation, was insofern schade ist, weil dadurch das wichtige Gebiet der Finanzkommunikation unberücksichtigt bleibt.Insgesamt weist das Buch einen hohen Praxisbezug auf. Das ist unstreitbar eine seiner großen Stärken. Fallbeispiele aus einer Vielzahl von Unternehmen (Siemens, SAP, Deutsche Telekom, Deutsche Post DHL, ING-DiBa, Deutsche Bahn u.a.) bilden den Schwerpunkt und haben in der Regel eine bemerkenswerte Qualität. Der im Verlagsprospekt herausgestellte Aspekt der Wertschöpfung ist etwas unterestimiert, was angesichts des gewählten Themas auch nicht unbedingt zentral sein muss. Insbesondere in den Praxisdarstellungen erfahren wir stattdessen sehr viel über die Einordnung der Kommunikationsfunktion, Einflussmöglichkeiten innerhalb der gegebenen Strukturen und, sehr betont, über die Ausrichtung auf Effektivität. In einem Beitrag werden zusätzlich die heutigen Anforderungen und Qualitätsprofile innerhalb des Berufsfeldes erörtert. Weitgehend vernachlässigt bleibt dagegen in der assertiven Ausrichtung über alle Beiträge hinweg die Risikobetrachtung der Unternehmenskommunikation.Der Vorsatz der Herausgeber, Kommunikationssteuerung in der digitalen Gesellschaft in einer großen Themenbreite, theoretisch fundiert und in der Hauptsache praxisnah, vernünftig und verständlich auszuführen, ist bestens gelungen. Insoweit ist diese Neuerscheinung auch eine Art Lernbuch, um die eigene Position dazu zu messen und und aus den Erfahrungen anderer die richtigen Lehren zu ziehen. Es ist nicht nur ein neues Buch, es ist ein wichtiges Buch - vor allem für Berufspraktiker, aber natürlich auch für die Studierenden.Manfred Piwinger

  • Peter Dietrich
    2019-04-15 15:06

    Das Buch „Kommunikationssteuerung“ scheint mir ein wahrer Glücksfall zu sein. Die Grundidee, Kommunikation nach dem Stakeholder-Kompass zu praktizieren und damit aktiv zur Wertschöpfung von Unternehmen beizutragen, wird von Lothar Rolke bereits seit einiger Zeit argumentiert. Sein einleitender Aufsatz (S. 17-38) bringt den Grundgedanken in aktueller Form perfekt auf den Punkt. So ist der Stakeholder-Kompass mit seiner Wertschöpfungs- und Wertsicherungsachse ein Tool, um einerseits einmal die Zusammenhänge von unternehmerischen Entscheidungen klar verstehen zu können. Andererseits dient es auch der Analyse von konkreten Fallbeispielen und Anlässen und der darauf aufbauenden Strategieentwicklung.Die einzelnen Beiträge brechen dann diese grundlegende Logik auf unterschiedliche Teilbereiche herunter und zeigen sehr anschaulich, wie und wo Kommunikation in Unternehmen zur Wertschöpfung beiträgt und wo auch die Grenzen zu verorten sind.Apropos Aktualität: Wer Lothar Rolke kennt, wird auf ein „$10.000,- Chart“ warten, das er in seinen Vorträgen zumeist präsentiert. Die gut systematisierte Aufstellung aktueller Webmonitoring-Tools, im Aufsatz „Webmonitoring next level“ (S. 319-331), dürfte vor allem für die Praxis Goldes wert sein.

  • Tobias S.
    2019-03-25 15:19

    Kommunikationssteuerung – das klingt nach beliebiger Machbarkeit und totaler Kontrolle. Dabei ist doch die Kommunikation zwischen Menschen, zwischen Unternehmen und ihren Zielgruppen, aber auch innerhalb einer Organisation ein weicher Faktor, der sich gerade nicht so ohne Weiteres ganz nach Belieben lenken und leiten lässt. Die Herausgeber Rolke und Sass wissen um diese Problematik und thematisieren das mögliche Missverständnis gleich zu Beginn in ihrem Einleitungsbeitrag und arbeiten im Folgenden heraus, wie Kommunikationssteuerung sinnvollerweise verstanden werden kann – nämlich als ein „zielorientierter und revolvierender Managementprozess…, der einen fortlaufenden Dialog und die kontinuierliche Auswertung von Daten ebenso erfordert wie die persönliche Kommunikations- und Managementkompetenz“. Wer genauer wissen möchte, was das bedeutet, schaut einfach im Stichwortverzeichnis nach, was vor allem auch die anderen 25 Autoren dazu sagen.Stichwort- und Autorenverzeichnis, die einführende Charakterisierung der Einzelbeiträge und die gut durchdachte Struktur zeigen, dass hier nicht ein Konglomerat von Einzelbeiträgen auf die Schnelle zusammengebastelt wurde, sondern dem Ganzen ein Kompositionsplan zugrunde liegt. Und er funktioniert: „Grundlagen“, „Zentrale und dezentrale Kommunikationssteuerung“, „Steuerung der Mitarbeiter- und Führungskräftekommunikation“, „Steuerung der Kommunikationsfunktion. Themen. Kanäle. Ressourcen“ sowie „Analyse, Strategie und KPI’s im Kommunikationsmanagement“ lauten die Kapitelüberschriften, die bereits Breite und Tiefe der Thematik andeuten. Dabei ist es den Herausgebern gelungen, namhafte Experten aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis zu versammeln. Insofern erhält man nicht nur einen Überblick über einschlägige Modelle, Konzepte und Diskussionen, sondern gut aufbereitete Cases aus Unternehmen wie die Deutsche Post DHL, Siemens, die GIZ, Union Investment, die Deutsche Bahn und die ING-DiBa, MAN, SAP, die Deutsche Telekom und Mainova, die gleichermaßen die Herausforderungen und Lösungsansätze von Kommunikationssteuerung illustrieren.Fast erscheint die Thematik als zu groß für nur ein Buch. Auch wenn es 342 Seiten umfasst. Denn ich hätte mir von jedem noch mehr an Beiträgen und Beispielen gewünscht. Aber dann hätte das Thema vermutlich zu einer Buchreihe ausgewalzt werden müssen, was nicht selten aufgrund von Dopplungen und komplizierten Verästelungen die Qualität leiden lässt. So jedenfalls erhält der Leser eine solide und sehr substantielle, fokussierte und anregende Einführung in die Thematik.