Read Fragments by Dan Wells Online

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Fighting to stop a war that could destroy everyone alive Kira Walker nearly died searching for the RM cure, but the battle for survival is only just beginning The genetically engineered Partials are inextricably bound to a greater plan that could save both races and give Kira the answers she desperately seeks Venturing deep into the wasteland, Kira s only allies are an unhinged drifter and two Partials who betrayed her yet saved her life the only ones who know her secret Back on Long Island, what s left of humanity is gearing up for war But their greatest enemy may be one they didn t even know existed It is the eleventh hour of humanity s time on earth this journey may be their last....

Title : Fragments
Author :
Rating :
ISBN : 9780007465231
ISBN13 : 978-0007465231
Format Type : E-Book
Language : Englisch
Publisher : Harper Collins Childrens Books 28 M rz 2013
Number of Pages : 576 Seiten
File Size : 970 KB
Status : Available For Download
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Fragments Reviews

  • Phedre
    2019-05-02 08:51

    Ich bin lange um dieses Buch herumgeschlichen und habe immer wieder gezögert. Man wurde in diesem Genre in letzter Zeit doch zu oft enttäuscht.Jetzt kann ich sagen: Holy Sh#it! Was für ein großartiges Buch, so muss YA-Science Fiction sein.Dan Wells zeigt gleich zu Beginn, dass er sich wirklich Gedanken über seine apokalyptische Zukunftsvision gemacht hat. Von den Gründen für den ersten Krieg gegen China, bis zur Entwicklung der Partials und des RN Virus wird alles Nachvollziehbar geschildert. Gerade die Plausibilität dieser Entwicklungen macht diese Vision besonders gruselig.Vor 11 Jahren endete der letzte große Krieg der Menschheit. Die genetisch manipulierten Soldaten, Partials, die geschaffen wurden um Kriege um Ressourcen zu führen rebellierten. Sie setzten einen Virus frei der die Menschheit fast auslöschte. Kira war 5 Jahre alt als der Virus die Welt veränderte. Sie ist in einer kleinen Stadt in Long Island aufgewachsen in die sich die wenigen Menschen mit einer Immunität gegen das Virus zurückgezogen haben. Seit 11 Jahren hat niemand mehr einen Partial gesehen, aber die Bedrohung schwebt immer wie eine dunkle Wolke über der kleinen Kolonie. Die Menschen dort haben aber zu Beginn der Geschichte ein ganz anderes Problem: Die Immunität überträgt sich nicht auf die Kinder der Überlebenden und die Menschheit droht auszusterben. Die Lösung der Regierung ist der Hope Act. Jede Frau muss ab dem 18. Lebensjahr so oft wie möglich schwanger werden, in der Hoffnung dass irgendwann doch eines der Kinder überlebt. "The Voice" hat sich als Wiederstand gegen diesen und andere Eingriffe in die Persönlichkeitsrechte formiert und schreckt auch nicht vor terroristischen Maßnahmen zurück um gegen die Regierung zu protestieren.Kira arbeitet schon seit einer Weile an Forschungen für ein Mittel gegen den RN Virus mit, als die Ereignisse beginnen sich zu überschlagen. Eine ihrer besten Freundinnen wird schwanger und die Regierung plant das Alter für die erzwungenen Schwangerschaften auf 16 herabzusetzen. Ihr bleibt plötzlich nicht mehr viel Zeit um ihre neue Theorie zu verfolgen. Sie glaubt, dass die Partials der Schlüssel für die Heilung des Virus sein müssen. Nur wie kommt sie an die Feinde der Menscheit ran?Von der Grundidee bis zu den Charakteren ist hier alles wundervoll durchdacht. Kira ist eine mutige, intelligente und einfallsreiche Heldin. Wie oft liest man YA und ärgert sich über die dämlichen Entscheidungen, die naive Heldinnen treffen. Kira würde diese Mädels nur ungläubig angucken und fragen obs noch geht!? Auch auf die üblich Dreiecksbeziehung wird hier verzichtet. Kira hat einen Freund, sie lieben und sie streiten sich. Keine künstlichen Dramen und albernen Missverständnisse, nur ehrliche Konflikte die auch mal nicht gleich gelöst werden können.Natürlich sind die Fragen zu Individualismus und Gemeinschaft, die der Autor aufwirft spannend. Was ist in so einer Situation wirklich wichtiger? Die Rechte der einzelnen oder der Fortbestand der menschlichen Rasse als ganzes? Es gibt da keine einfachen Antworten. Und gerade die Ironie, dass die Menschen durch eine eigene Schöpfung an den Rand des Aussterbens gebracht wurden ist beonders treffend.Diese Geschichte bietet alles was ich mir vom Auftakt in eine neue Serie Wünsche. Charaktere mit denen ich mitfiebern möchte, eine Geschichte die mich zum Nachdenken anregt und ein Ende das in sich abgeschlossen ist aber Raum für den nächsten Teil lässt.

  • Büchermonster
    2019-05-12 02:51

    Dan Wells benötigt in seinem Young-Adult-Roman “Partials” genau einen Abschnitt, um die Dramatik seines dystopischen Szenarios auf den Punkt zu bringen:“Newborn #485GA18M died on June 30, 2076, at 6:07 in the morning. She was three days old. The average lifespan of a human child, in the time since the Break, was fifty-six hours.” (S. 1)Seit dem Partials-Krieg, in dem sich die von Menschen erschaffenen Kriegsmaschinen gegen ihre eigenen Schöpfer wendeten, kämpft die Menschheit verzweifelt um den Erhalt ihrer Rasse. Ein Virus hat mehr als 99% der Bevölkerung dahingerafft und die ohnehin schon erschreckend geringe Anzahl an Überlebenden wird von Tag zu Tag weniger, weil kein Neugeborenes gegen die Seuche immun ist. Diese auswegslose Situation hat die Anführer der verbliebenen Kolonie auf Long Island zu drastischen Maßnahmen verleitet: So müssen alle Mädchen unmittelbar nach Erreichen ihres 18. Lebensjahres schwanger werden, um die Hoffnung auf ein immunes Kind am Leben zu halten. Allerdings hat seit Jahren kein Baby die ersten drei Tage überlebt und die Massenproduktion neuer (zu einem frühen Tod verurteilten) Menschen liefert so lediglich neue Daten für eine Statistik des Grauens. Ich habe nun wirklich schon einige Dystopien gelesen, aber selten fand ich ein Szenario so bedrückend wie bei Dan Wells’ Auftakt seiner Partials-Trilogie. Vor allem dass praktisch noch Kinder vom Gesetz her zu einem Dasein als reine Gebärmaschinen verurteilt werden, obwohl dieses Vorgehen nachweislich völlig sinnlos ist, fand ich schon ziemlich erschreckend.Generell hat mir beim Lesen gut gefallen, dass der Autor trotz des vom Grundprinzip her eher typischen Aufbaus seiner Geschichte genug Mittel gefunden hat, sich von den anderen Genrevertretern abzuheben. Zwar haben die Partials aufgrund ihres sehr menschenähnlichen Auftretens bei mir recht früh ein wenig ihres Schreckens eingebüßt, dennoch konnte mich Dan Wells aber jederzeit an die Geschichte fesseln. Das liegt auch an der sehr ausgewogenen Mischung aus Action und Spurensuche, bei der sich gefährliche Ausflüge in Partials-Territorium inmitten der zerstörten Überreste New Yorks immer wieder mit Kiras Nachforschungen abwechseln. Gerade diese verzweifelte Suche nach einem Heilmittel fand ich sehr faszinierend und interessant, auch wenn die Studien der Protagonisten schon ein wenig oberflächlich geschildert sind und man sich zwischenzeitlich auch fragt, warum ausgerechnet eine 16-Jährige Probleme löst, an denen sich renommierte Wissenschaftler zuvor jahrelang die Zähne ausgebissen haben.Überzeugen kann Dan Wells auch mit seinen Charakteren, die für ihr Alter erstaunlich reif wirken und sich damit wohltuend von den typischen Teenie-Klischees abheben. Man hat bei Kira Walker eigentlich nie das Gefühl, es mit einer 16-Jährigen zu tun zu haben, sondern mit einer jungen Frau, die sich der ernsten Lage der Menschheit jederzeit voll bewusst ist und ihr persönliches Wohl dafür ohne Zögern zurückstellt – egal ob dies nun eine lebensgefährliche Mission oder die Beziehung zu ihrem Freund betrifft. Auch in letzterem Punkt ist “Partials” erfrischend anders, denn Dan Wells erspart seinen Lesern nervige Klischees wie die gern gewählte Liebe auf den ersten Blick: Kira ist zu Beginn der Handlung schon einen Schritt weiter und hat mit Marcus bereits einen Partner gefunden – statt kitschigen Schwärmereien gibt es hier also vielmehr neckische Dialoge und ein in weiten Teilen einfach gut harmonisierendes Duo. Spannend ist auch, dass es in “Partials” eigentlich keine von Grund auf bösen Charaktere gibt, sondern die kontroversen Standpunkte und Aktionen der verschiedenen Parteien in der Regel allesamt nachvollziehbar sind. Das alles macht das Buch zu einer wirklich guten Dystopie, deren spannende Story definitiv Lust auf die beiden Fortsetzungen macht.